Das Stadtkind, der Tetrapak und die OLMA

09.10.2018

Nach der letztjährigen Jubiläums- OLMA startet die Messe mit ihrer 76. Durchführung ins nächste Vierteljahrhundert ihres Bestehens. Sie tut dies durchaus in einer Zeit, in der Publikumsmessen ihrer Art eine Brise ins Gesicht bläst. Das veränderte Einkaufsverhalten breiter Bevölkerungskreise mit Online-Shopping und «Einkaufstourismus » stellt Messen vor Herausforderungen. Allein, die OLMA verfügt über Alleinstellungsmerkmale, welche gepflegt und ausgebaut werden und die Messeverantwortlichen optimistisch in die Zukunft blicken lassen.
Da ist einmal die überragende gesellschaftliche Verankerung der OLMA in Stadt und Kanton St. Gallen, ja in der gesamten Ostschweiz. Sie ist nicht einfach nur Messe, sondern ein gesellschaftlicher Treffpunkt über alle Altersklassen und sozialen Schichten hinweg, für viele auch Klassenzusammenkunft oder ritualisierter Grund für die Begegnung mit langjährigen Freunden. Weiter hat die OLMA mit «Landwirtschaft und Ernährung» ein top aktuelles, aber auch zeitloses Kernthema. Noch nie waren breite urbane Bevölkerungsschichten weiter von der Urproduktion entfernt – und noch nie war das Interesse an den Geschichten hinter der Nahrungsmittelproduktion und hinter unseren Lebensmitteln grösser als heute. Der Spruch mit den Stadtkindern, die glauben, die Milch komme aus dem Tetrapak, mag überzeichnet sein, hat aber einen wahren Kern. Die OLMA ist ein echter Begegnungsort von landwirtschaftlichen Produzenten, Veredlern von Lebensmitteln und Konsumenten. Wer sich darauf einlässt – ob gross oder klein – wird bereichert und mit Mehrwissen nach Hause reisen. Zum Beispiel nach dem Besuch unserer neuen Präsentation «MehrWert MilCH». Zahlreiche weitere Sonderschauen machen aus der 76. OLMA einen ganz besonderen Jahrgang. Ihr Kommen bedeutet Motivation für eine erfolgreiche Zukunft der OLMA!

Auszug aus dem Geleitwort von Nicolo Paganini,
Direktor Olma Messen St. Gallen

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