Direktvermarktung: Rückenwind nutzen

28.07.2020

Während des Corona-Lockdowns erlebten die Hofläden einen wahren Boom. Viele Leute entdeckten dabei erstmals die Angebote in ihrer Umgebung. Auch wenn der Andrang wieder nachgelassen hat, ist die Nachfrage nach wie vor hoch. Die Ausnahmesituation zeigte, dass durchaus weiteres Potenzial in der Direktvermarktung vorhanden ist.

Es gilt nun, die Bevölkerung immer wieder daran zu erinnern und zum Besuch zu ermuntern. Aus diesem Grund führte der SBV diese Woche bei Sandra und Roland Grütter auf dem Weiherhof in Subingen auch eine nationale Medienkonferenz zum Thema durch. Das Medienecho war gross und die Berichterstattung sehr erfreulich. Jetzt heisst es, gemeinsam dranzubleiben und das Vertrauen in regionale Produkte weiter zu stärken!

Zahlen zur Direktvermarktung
Letztmals hat das Bundesamt für Statistik im Jahr 2016 die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe mit Direktvermarktung anhand einer Stichprobenerhebung erfasst. Damals betrug der Anteil der Betriebe 21,7 %. In Anbetracht der Entwicklung von 2010 bis 2016 ist inzwischen wohl jeder vierte Landwirtschaftsbetrieb in der Direktvermarktung aktiv. Zirka 7 % des Gesamtertrages der Schweizer Landwirtschaft von knapp 11 Milliarden Franken wird in Hofläden, an Wochenmärkten oder im Abo direkt vermarktet. Der Anteil ist je nach Produkt unterschiedlich gross.


Text:
Schweizer Bauernverband

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