Konzept zur Ufersanierung Hochrhein liegt vor

05.02.2019

Das Amt für Umwelt hat ein Konzept zur Sanierung des Uferabschnitts zwischen Wagenhausen und Schlatt erarbeitet. Ziel dieser Rheinufersanierung ist es, die bestehende harte Uferverbauung – wo immer möglich – zu entfernen. Das Ufer soll so gestaltet werden, dass es den Bedürfnissen der Natur, der Anwohner und der Erholungssuchenden gerecht wird sowie möglichst tiefe Unterhaltskosten verursacht.

Weniger als die Hälfte des 16,6 km langen Thurgauer Rheinufers zwischen Wagenhausen und Schlatt sind in einem natürlichen oder naturnahen Zustand. Der restliche Teil besteht aus Betonplatten, Mauern oder Blocksteinen. Das Rheinufer ist dadurch aus ökologischer und landschaftlicher Sicht massiv beeinträchtigt.

Die heutigen gesetzlichen Bestimmungen schreiben bei Eingriffen in ein Fliessgewässer vor, dass die Ufer wieder in einen naturnahen Zustand versetzt werden. Dadurch werden wieder Lebensräume für vielfältige Tier- und Pflanzenarten geschaffen. Neben der Biodiversität und der Naherholung muss der Hochwasserschutz gewährleistet werden.

Schrittweise Umsetzung über die nächsten Jahre
Das Konzept wurde unter Mitwirkung der Standortgemeinden Wagenhausen, Diessenhofen und Schlatt, der massgebenden kantonalen Fachstellen und des Kraftwerks Schaffhausen (SH Power) erarbeitet. Die Anliegen der lokalen Interessensgruppierungen wurden, soweit möglich, im Konzept berücksichtigt. Das Departement für Bau und Umwelt hat das Amt für Umwelt angewiesen, die baulichen Massnahmen gemäss Konzept im Rahmen der zur Verfügung stehenden Budgetmittel in den ordentlichen Verfahren und in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden schrittweise umzusetzen.

Die Unterlagen inklusive detaillierten Massnahmenplänen sind online verfügbar unter:
https://umwelt.tg.ch/wasser/wasserbau/flussprojekte- in-arbeit.html/6884

Weitere Auskünfte erteilt:
Claudia Eisenring
Wasserbau und Hydrometrie
claudia.eisenring@tg.ch oder 058 345 51 86

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