Marion Weibel ist die neue Thurgauer Apfelkönigin

31.10.2017

Auf einem sowohl für die Kandidatinnen wie auch für die Jury und das OK-Team ungewohnten Terrain, in der OLMA-Arena auf sandigem Boden, fand am vergangenen Samstag die Wahl der Thurgauer Apfelkönigin statt.

Reto Scherrer hat sich in den letzten Jahren als ein unverzichtbarer Bestandteil für die publikumswirksame Durchführung dieses Anlasses erwiesen. Auch diesmal moderierte er die Wahl der Apfelkönigin mit viel Humor und aktivem Einbezug des Publikums. Den sechs Kandidatinnen, die sich vor einer beeindruckend grossen Publikumsmenge präsentieren mussten riet er, Aufregung und Nervosität mit der Strategie «einfach immer dagegen anreden» zu beseitigen, dies halte er selbst auch so. In einem ersten Durchlauf erhielten die Kandidatinnen die Chance, unter anderem mit Charme, Spontaneität und der Fähigkeit des geschickten verbalen Schlagabtausches mit dem Moderator, bei der Jury zu punkten. Danach zog sich die Jury mit Präsident Patrick Stadler für über eine Stunde zurück, um in einer ausgewogenen Beurteilung die drei Finalistinnen zu bestimmen.

Herausforderndes Finale
Den Auftakt des zweiten Durchlaufs eröffneten die Anwärterinnen auf das Krönchen mit dem Anstimmen des Thurgau-Liedes. Mit grosser Spannung wurde die Bekanntgabe der drei Finalistinnen erwartet. Es waren Marion Weibel, Lea Rutishauser und Tiziana Castauro. Angela Stocker, die Thurgauer Apfelkönigin 2016/2017, stand Reto Scherrer zur Seite und schilderte ihr Amtsjahr, welches aussergewöhnlich war. So hatte sie während den 12 Monaten Amtsdauer rund 65 Auftritte wahrgenommen. Sie räumte ein, dass mit dem Überreichen der Krone an die neue Königin auch ein wenig Wehmut verbunden sei. Bevor es jedoch so weit war, forderte Reto Scherrer die drei Finalistinnen noch zu Aktionen heraus, bei welchen Schnelligkeit und Interaktion mit dem Publikum mitentscheidend waren und die zeigten, wie sie sich auf neue, ungewohnte Situationen rasch einzustellen verstehen.
Der Freude, dass sie als Siegerin hervorging und damit ihre letzte Anspannung wich, gab Marion Weibel aus Rickenbach bei Wil deutlich Ausdruck, und ihre Siegesfreude wirkte wie ein Funkensprühen auf ihre Umgebung.

Nachgefragt bei Marion Weibel, Thurgauer Apfelkönigin 2017/18

Was motivierte Sie zur Teilnahme an der Wahl? Haben Sie sich selbst angemeldet oder wurden Sie, wie einige der anderen Kandidatinnen, von Personen aus Ihrem näheren Umfeld angemeldet?
Marion Weibel: Mein Vater motivierte mich zur Anmeldung. Er war in einem Mailverteiler, welcher den Hinweis auf die bevorstehende Wahl enthielt und machte mich darauf aufmerksam. Wir lasen gemeinsam die Kriterien für die Kandidatinnen durch und überlegten uns, dass die mit einer allfälligen Wahl verbundenen Events und Auftritte durchaus etwas für mich sein könnten.

Sehen Sie Gemeinsamkeiten zwischen Ihren beruflichen Interessen und dem Amt als Apfelkönigin?
Marion Weibel: Ja, auf jeden Fall. Ich bin als Empfangsmitarbeiterin in einem Unternehmen tätig und dabei auch ein Aushängeschild. Daneben arbeite ich als Tanzpädagogin mit Kindern und Erwachsenen und habe in beiden Bereichen bereits sehr viel Kontakt mit unterschiedlichsten Menschen.

Haben Sie eine favorisierte Apfelsorte und was schätzen Sie an dieser besonders?
Marion Weibel: Die Apfelsorte Gala ist meine Favoritin, diese kenne ich bereits seit Kindertagen. Die Sorte spricht mich sowohl optisch wie geschmacklich an und hat erst noch einen Namen, der besonders leicht einprägsam ist.

Haben Sie bereits eine Übersicht über Ihre kommenden Termine als Apfelkönigin?
Marion Weibel: Bereits nach der Wahl habe ich an der OLMA Äpfel verteilt und damit den ersten Auftritt wahrgenommen. Welche Termine als Nächstes anstehen, werde ich noch in den nächsten Tagen besprechen, ich freue mich schon darauf.

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Wohnkanton Thurgau, und was tragen Sie während Ihres Amtsjahres zu dessen Image bei?
Marion Weibel: Ich schätze meinen Wohnkanton Thurgau sehr. Ich finde, er bietet alles: Sowohl ländlicher wie auch städtischer Raum sind vertreten, und die Bodenseeregion ist auch sehr attraktiv. Die OLMA 2017 war eine gute Möglichkeit, die verschiedenen Facetten unseres Kantons einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Und in meinem Amtsjahr als Apfelkönigin kann ich sicher auch einen persönlichen Beitrag dazu leisten, unseren Kanton mit seinen Vorzügen entsprechend zu repräsentieren.


Isabelle Schwander

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