Martin Rufer zum Direktor gewählt

10.03.2020

Die Mitglieder der Landwirtschaftskammer (Laka) wählten Martin Rufer zum neuen Direktor des Schweizer Bauernverbandes. Gleichzeitig verabschiedete und würdigte sie den langjährigen Vorgänger Jacques Bourgeois. Grosse Sorgen bereitet den Mitgliedern die Botschaft zur Agrarpolitik 22+.

Der 43-jährige Martin Rufer, Ingenieur Agronom ETH, leitet seit 2008 das Departement Produktion, Märkte und Ökologie des SBV. Martin Rufer wohnt mit seiner Familie in Lüsslingen und ist Solothurner Kantonsrat. Er wird die Leitung des Dachverbands der Schweizer Landwirtschaft auf den 1. April 2020 übernehmen. Ende März tritt der aktuelle Direktor Jacques Bourgeois zurück. Die Laka dankte ihm für seinen langjährigen Einsatz und ehrte seine Verdienste für die einheimischen Bauernfamilien.

Agrarpolitik 22+ wiegt schwer
Die Landwirtschaftskammer nahm auch eine erste Beurteilung der vor knapp zwei Wochen vorgestellten Botschaft des Bundesrats zur Agrarpolitik 22+ vor. Diese sieht enorme Mehraufwände, hohe Kosten und gleichzeitig Mindererträge für die Bauernfamilien vor. Vor allem letzteres ist für die Landwirtschaft absolut unverständlich. Die eigentliche Stellungnahme dazu ist erst im Rahmen der nächsten Laka vorgesehen. Heute diskutierten die Mitglieder lediglich die Themen soziale Absicherung, Bildungsanforderung und Begrenzung der Direktzahlungen.


Text und Bild: lid.ch

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