Nur wer aussät, kann ernten!

30.04.2019

Viele Betriebe haben am 13. April, am Tag der Milch, Aktivitäten auf dem eigenen Hof oder in der Öffentlichkeit organisiert, wie beispielsweise Milch auszuschenken. Am selben Tag hat die Stallvisite ihr «neues Jahr» gestartet. Auch hier erklären sich die Bauernfamilien dazu bereit, ihren Arbeitsalltag zugunsten der Öffentlichkeitsarbeit zu unterbrechen und damit der Bevölkerung die Landwirtschaft vorzustellen.
Nehmen wir das Beispiel «buurehof-erläbe.ch» im vergangenen Jahr in Homburg. Auch hier viel Aufwand, welcher nebst der täglichen Arbeit auf sich genommen wird.
Manch einer stellt sich die Frage: «Lohnt sich das?» Aus tiefster Überzeugung beantworte ich diese Frage mit «Ja!».
Denn steter Tropfen höhlt den Stein, wie man so schön sagt.
Jedes Gespräch, jeder auch noch so kleine oder grosse Aufwand, hilft der Landwirtschaft, die Vorurteile zwischen Land- und Nichtlandwirtschaft zu verkleinern. Mit unsern Aktionen gewinnen wir nicht nur Verständnis, sondern bauen auch Vertrauen in unsere Arbeit und regionale Produkte auf.
Die Landwirtschaft geniesst zwar viel Sympathien, doch die Kunden nehmen die Berichterstattungen in den Medien mit kritischen Augen und Ohren wahr. Geeint, unverfälscht, ehrlich und direkt informieren ist eine Möglichkeit, sich mit der Bevölkerung und deren Fragen auseinanderzusetzen, anstatt auf wohlwollende Medienberichte zu hoffen. Auf welchen Kanälen spielt hier eine Nebenrolle. Am einfachsten so, wie es einem selbst am besten liegt.


Eveline Bachmann
Ressort Landwirtschaftsnahe Tätigkeiten

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