Theres Kunz geht in Pension

11.12.2018

Im Haus der Landwirtschaft kommt keiner an ihr vorbei: Theres Kunz, die gute Seele im Sekretariat der Genossenschaft Thurgauer Milchproduzenten TMP. Jetzt wird es Zeit, Abschied zu nehmen - die wohlverdiente Pensionierung steht vor der Tür.

Seit über 18 Jahren betreut die ausgebildete Gymnastiklehrerin und ehemalige Anwaltssekretärin das Sekretariat der Thurgauer Milchproduzenten. Ihre Aufgaben sind vielfältig und haben sich im Laufe der Zeit stetig und grundlegend verändert. Seit der VTLTMP- Bürogemeinschaft im 2010 ist sie unter anderem eine gefragte Korrektorin für alles Geschriebene. Auch beim Thurgauer Bauer ist sie längst ein Teil des Korrekturteams, welches jeden Mittwoch akribisch nach Stil- und Schreibfehlern fahndet. Doch auch damit ist für die Baldpensionistin demnächst Schluss.

Theres Kunz, nach nahezu zwanzig Jahren hier im Haus ist nun bald Schluss. Freuen Sie sich?
Ja! … denke schon … Ein seltsames Gefühl, nach einem langen Arbeitsleben zumindest beruflich plötzlich nichts mehr zu müssen. Sicher werden mir unter anderem die netten Kollegen und Gespräche fehlen.

Wenn Sie auf die vielen Jahre zurückblicken, was bleibt in Erinnerung?
Damals, als ich von Zürich in den Thurgau kam, waren meine Aufgaben in der Zeit der Milchkontingentierung völlig anders. Vieles fiel allmählich weg und wurde durch Neues ersetzt. Auch das personelle Umfeld hat sich komplett verändert; nebst TMP unterstütze ich seit einigen Jahren auch den VTL in administrativen, vor allem textlichen Belangen. In Erinnerung bleiben mir nebst den beruflichen Veränderungen auch die vielen Begegnungen mit Menschen (vom Chef über Personal bis zu Vorstandsmitgliedern), die kamen und gingen.

Man sagt, dass Pensionisten bekanntlich am wenigsten Zeit haben. Wie wird Ihre Zeit «danach» aussehen?
Es wird mir sicherlich nicht langweilig. Ich werde zum Beispiel mehr Zeit für meine am Zürichsee lebende, betagte Mutter haben, mit meinem ebenfalls bald pensionierten Partner und meinem Hund vermehrt ausgedehntere Wanderungen unternehmen und das aus gesundheitlichen Gründen vernachlässigte Karatetraining wieder aufnehmen. Auch kann ich mir auch vorstellen, mich in der Freiwilligenarbeit, beispielsweise in einer Tierschutzorganisation, nützlich zu machen. Aber als erstes werde ich mich räumlich verändern und meinen Umzug auf den schönen Seerücken anpacken.


Daniel Thür

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