Und plötzlich ist alles anders

31.03.2020

Wer hätte sich das vorstellen können? Niemand! Grenzen zu, Schulen zu, kaum noch Flugverkehr, eingeschränkte Bewegungsfreiheit, Mobilisierung von Teilen der Armee und noch vieles mehr, was ausserhalb unserer Vorstellung lag. Die Corona-Krise führt auch in der Landwirtschaft zu vielen Fragen und Unsicherheiten. Der Schweizer Bauernverband (SBV) hat deshalb schon am Tag, als der Bundesrat die ausserordentliche Lage erklärte, eine Taskforce eingesetzt und der neue Direktor Martin Rufer stellt den Kontakt zu den involvierten Bundesstellen sicher. Francis Egger ist die Kontaktperson zur Westschweiz und ich zur Deutschschweiz; Sandra Helfenstein obliegt die Kommunikation.
Mit Unterstützung der Mitarbeitenden, aber auch der Mitgliedsektionen und Partner werden die Herausforderungen, welche die Situation für alle Beteiligten bringt, bearbeitet. Im Vordergrund steht die Versorgungssicherheit. Da viele ausländische Arbeitskräfte nicht kommen können oder wollen, ist ein massgeblicher Faktor dafür die Verfügbarkeit von genügend Personal für die Betriebe. Wir haben eine Plattform geschaffen und zeigen Möglichkeiten auf, wie ein Betrieb Arbeitskräfte finden kann.
Neben Corona gilt es, den Betrieb des SBV unter erschwerten Bedingungen aufrechtzuerhalten. Zudem geht eine Flut von Fragen ein. Für Themen von allgemeinem Interesse haben wir auf unserer Webseite eine «Fragen & Antworten»-Seite eingerichtet. Weitere Informationen dazu finden Sie auf Seite 11. Falls Sie Fragen haben, die auf dieser Webseite nicht beantwortet werden, können Sie diese unter corona@sbv-usp.ch stellen. Wir sind für Sie da! Und Sie, liebe Bäuerinnen und Bauern, führen der Schweiz vor Augen, welch grosse Bedeutung einer einheimischen Landwirtschaft zukommt. Sie werden die Nächsten sein, die es zu beklatschen gilt.

Urs Schneider, Stv. Direktor SBV, Taskforce Corona, Bissegg

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