Wir schützen, was wir lieben!

03.09.2019

In fünf Kurzfilmen erklären Thurgauer Bauern weshalb Pflanzenschutzmittel wichtig sind, warum sie Antibiotika einsetzen und weshalb es Futtermittelimporte braucht. Ziel ist es, die Bevölkerung über die Arbeit der Thurgauer Landwirtschaft aufzuklären und aufzuzeigen, dass sie gut überlegt und nicht zu unnötigen Massnahmen greift. Das Wohl der Tiere sowie gesunde, nachhaltige und regionale Produkte für die Konsumenten haben oberste Priorität. 

«Wegen dieser einen Laus können wir das gesamte Feld mit Eisbergsalaten nicht ernten und müssen es vernichten», sagt etwa Ralph Bötsch, Gemüseproduzent aus Salmsach in einem der Kurzfilme. Er betont die Wichtigkeit von Pflanzenschutzmitteln für den Schutz der Ernte. Ohne diese geht es auch bei Obstproduzent Thomas Lehner, Braunau, nicht. Da heisst der Feind beispielsweise Kirschessigfliege. Das gleiche gilt für die Kartoffelproduktion, sagt Daniel Vetterli aus Rheinklingen, weil feuchte und warme Wetterbedingungen zu massiven Ernteverlusten führen können.

Nur so viel wie nötig
In der Tierhaltung können ebenfalls Krankheiten auftreten, welche die Verabreichung von Medikamenten unumgänglich machen. «Wie wir Menschen, benötigen auch unsere Kühe bei bakteriellen Infektionen Antibiotika», erklärt Bäuerin Eveline Bachmann aus Frauenfeld. Zu solchen Medikamenten greift sie aber nur, wenn andere Mittel nicht mehr helfen und ihre Tiere leiden. Und da wäre auch noch Bauer Andreas Olbrecht aus Siegershausen, dessen Legehennen teilweise importiertes Futter erhalten. Warum das so ist, zeigen wir Ihnen in einem unserer Kurzfilme. Die Filme wurden vom Verband Thurgauer Landwirtschaft VTL und der Genossenschaft Thurgauer Milchproduzenten TMP produziert. Sie sind auf www.vtgl.ch und www.milchthurgau.ch verlinkt.

Weitere Informationen:
www.verantwortungsvolle-landwirtschaft.ch


Text: VTL,
Bild: Agro Marketing Thurgau AG

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