Tag der offenen Tür im Regionalen Landwirtschaftsmuseum Ruggisberg

Datum: Sonntag, 17. Mai 2015
(10.00 Uhr bis 16.00 Uhr)

Veranstalter: Landwirtschaftsmuseum Ruggisberg

Ort: Landwirtschaftsmuseum Ruggisberg, Zufahrt ab Lömmenschwil, dem Wegweiser Ruggisberg folgen.

Tag der offenen Tür am Sonntag 17. Mai 2015 von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr                                                                                

 

In diesem Monat sind die Türen im Regionalen Landwirtschaftsmuseum Ruggisberg wieder für eine breitere Öffentlichkeit offen. Die Besucherinnen und Besucher können das Museum selbständig erkunden oder an einer der Führungen teilnehmen.                                                                                                                                                                                                                                                                              Wir heissen Sie dazu recht herzlich willkommen.

Hauptthema ist das Dörren von Obst.

Eine traditionelle Methode Obst haltbar zu machen, ist es ihnen Wasser zu entziehen. Schon im Mittelalter wurden in der Landwirtschaft und auf dem Lande Früchte in der Sonne bzw. durch die warme Umgebungsluft getrocknet und so konserviert. Dafür wurden zum Beispiel Apfel – oder Birnenringe auf lange Schnüre gefädelt und auf dem Dachboden oder in anderen trockenen und warmen Räumen aufgehängt. Bis die Obstringe trocken waren, vergingen viele Tage. Diese Konservierungsmethode kommt ganz ohne chemische Zusätze aus. Heute benutzen viele Hausfrauen spezielle Dörrgeräte oder ihren Backofen.

Wie die Familie Oeler aus Lömmenschwil zum Beispiel Birnen dörren, zeigen sie Ihnen an diesem Tag der offenen Scheunentür.

Interessieren Sie sich für einen sachgerechten Obstbaumschnitt und Baumpflege?  Warum muss man diese überhaupt schneiden?

Schnitteingriffe sind wichtige Massnahmen, damit Obstbäume regelmässige und qualitativ hochwertige Erträge bringen. Bei jüngeren Obstbäumen kann der Schnitt durch Formierarbeiten ergänzt werden. Mit dem Schnitt werden Wachstum und Fruchtbarkeit direkt beeinflusst und einer Überbauung der Krone wird vorgebeugt. Es bringt mehr Licht in die Krone, was den Krankheitsdruck reduziert. Mit den Formierarbeiten oder der Baumerziehung wird ein Baum – oder Elemente davon – in eine gewünschte „Form“ gebracht. Als Hilfsmittel können Schnüre, Klammern, Spanner etc. eingesetzt werden. Diese Eingriffe können den natürlichen Prozess der Fruchtbarkeit unterstützen.

Stefan Schnell aus Freidorf steht Ihnen für Fragen zur Verfügung.

 Die Fust-Buebä Dreien werden die Besucherinnen und Besuchern musikalisch begleiten.