Thurgauer Bauer

Aktuelle Ausgabe vom
13. Juli 2018


.49 der 51 aufgeführten Tiere wurden verkauft

Ausgabe Nummer 46 (2016)

39. Fleckvieh-Auktion Ostschweiz in Frauenfeld

An der 39. Fleckviehauktion Ostschweiz in der Halle Osterwalden in Frauenfeld wurden 49 der aufgeführten 51 Tiere zu guten Preisen von 2500 bis 4500 Franken verkauft.

Die Fleckviehauktion Ostschweiz im Kartoffellager Osterhalden in Frauenfeld hat ihre 39. Auflage, und der Aufmarsch war gross. Die Auktion, welche zweimal jährlich stattfindet, ist ein Publikumsmagnet. Der versierte Auktionär Andreas Aebi ist schon ein Erlebnis und einen Besuch wert. «Wir stellen auch fest, dass viele Bauern aus der weiteren Region diesen Anlass nutzen, um andere Berufskollegen zu treffen und den Gedankenaustausch zu pflegen», erklärte Geschäftsführer Hans Stettler. Doch ein beachtlicher Teil der Besucher nutzt die Auktion, um allenfalls etwas Geeignetes für den eigenen Stall zu einem vertretbaren Preis zu finden. Es wurden insgesamt 51 Kühe aufgeführt und schlussendlich deren 49 auch verkauft. Zwei verliessen den Ring, weil der Verkäufer mit dem gebotenen Preis nicht zufrieden war.
Zusammen mit dem Präsident der Auktionskommission Norman Hild und zahlreichen Helfern sorgte Stettler für einen reibungslosen und zügigen Ablauf der Auktion. Jedes Tier, welches in den Ring geführt und von Aebi vorstellt wurde, trug eine Nummer. Erhielt es den Zuschlag und verliess den Ring, wurde die Nummer durchgestrichen. Gleichzeitig nahmen die Helfer die Daten des Käufers auf und übergaben diese dann dem Büro, wo Geschäftsführer Hans Stettler mit seinen Helfern für die geschäftliche Abwicklung des Handels sorgt.
Für gute Preise im Ring sorgte der Berner Nationalrat und Auktionär Andreas Aebi. Eindrucksvoll verstand er es, die möglichen und potentiellen Käufer bei der Stange zu halten und zum Bieten zu bewegen. Dabei strich er die Vorzüge und Qualitäten bei jedem Tier hervor und sorgte zugleich dafür, dass die Gebote jeweils um 100 Franken stiegen. Erst wenn es gegen Schluss etwas harzte, senkte er die Schritte auf 50 Franken.
Schlussendlich verliess das teuerste Tier, das im April 2014 geborene und jetzt frischgekalbte Rind «Läderach’s Absolute Philla» aus dem bernischen Worb, für 4500 Franken den Ring. Die Absolute- ET-Tochter hatte am 1. Oktober gekalbt und weist aktuell eine Milchleistung von 35 kg auf.
Der erzielte Mittelwert aller 49 verkauften Tiere lag bei 3188 Franken, was letztmals an der 35. Auktion im November 2014 um 57 Franken übertroffen wurde. Der tiefste mittlere Erlös in den vergangenen 6 Jahren wurden im Frühling 2011 mit 2824 erzielt.

Roland Müller




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