Ausgabe Nummer 27 (2004)

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Abschlusskontrollen im Getreide und Raps

Feldbau: Die Ernte steht bald bevor
 
Abschlusskontrollen im Getreide und Raps
 
Vor der Ernte bietet sich die Gelegenheit, die während der Saison getroffenen Massnahmen zu überprüfen. Man kann beurteilen, wie gut die Pflanzenschutzmass-nahmen gewirkt haben und wo allenfalls Fehler gemacht wurden. Im Vorteil ist, wer unbehandelte Spritzfenster angelegt hat. Die Wirkung einer Massnahme kann im Vergleich zum Spritzfenster abgeschätzt werden, was aussagekräftiger ist. Man sieht, ob der Druck des Schaderregers wirklich so hoch gewesen ist, wie man ihn eingeschätzt hat und ob die getroffene Massnahme auch wirklich nötig gewesen wäre.
Im Raps können gegenwärtig Rapskrebs (Sklerotinia) und Wurzelhals- und Stängelfäule, aber auch das Schadbild von Stängelrüssler und Glanzkäfer gut beurteilt werden. Im Getreide sind neben dem Getreidehähnchenschaden die verschiedenen Blattkrankheiten (Mehltau, Rost, Septoria) sowie die Spelzenbräune und Ährenfusariosen zu beurteilen.
Solche Abschlusskontrollen können auch Hinweise bezüglich Sortenwahl und Anbauverfahren für die kommende Saat geben.

LBBZ Arenenberg, Fachstelle Pflanzenschutz und Ökologie, Hermann Brenner, Telefon 071 663 31 40
 
 
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