Ausgabe Nummer 47 (2007)
Aktuelles aus dem Thurgauer Bauernverband (Nov. 2007)
Am 6. November 2007 tagte der Vorstand des Thurgauer Bauernverbandes in der Forschungsanstalt
Agroscope Reckenholz-Tänikon ART in Tänikon. Er liess sich vorgängig
zur Sitzung aus erster Hand von Direktor Dr. Paul Steffen, Vizedirektor Stephan Pfefferli
und ihrem Team über die neusten Forschungsprojekte informieren.
Direktzahlungen ? Stand und Thesen
(Dr. Stefan Mann, Leitung Prognosesysteme)
Es ist davon auszugehen, dass die Agrarpolitik 2011 nur graduelle Änderungen bringen wird. Die bisherige Entwicklung wird sich in der Agrarpolitik fortsetzen. Eine Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung der Direktzahlungen. Es ist davon auszugehen, dass in absehbarer Zeit die Direktzahlungen das wichtigste Instrument der Schweizer Landwirtschaft bleiben werden, allerdings wird sich die Zielgenauigkeit der politischen Instrumente erhöhen.
Forschung im Bereich Gentechnologie ? neueste Erkenntnisse
(Dr. Michael Winzeler, Leitung Forschungsbereich Öko-Controlling)
Die ART beschäftigt sich in diesem Bereich schwerpunktmässig mit Biosicherheitsforschung. Dies beinhaltet Untersuchungen zu Auswirkungen und Risiken von gentechnisch veränderten Pflanzen und Lebewesen in unserer Umwelt sowie die Entwicklung von Methoden und Konzepten für sicheren Umgang mit gentechnisch veränderten Pflanzen. Aktuell läuft in diesem Bereich auch ein Projekt zur Biosicherheit von genverändertem Weizen mit verbesserter Mehltauresistenz.
Erneuerbare Energien?wie weit ist ART?
(Dr. Markus Lips, Leiter Forschungsgruppe Betriebswirtschaft)
Die Fragestellung, wie Bioenergieträger verglichen werden können, ist zentral. In den Untersuchungen wird mit Referenzenergieträgern gearbeitet, zum Beispiel wird bei Holzschnitzeln Heizöl als Referenzenergieträger verwendet. Folgende Resultate wurden vorgestellt:
Der Vorstand hat an seiner Sitzung folgende Themen behandelt:
Berufsbildung
Der Thurgauer Bauernverband muss im Bereich Bildung neue Aufgaben übernehmen und Delegierte in Kommissionen und Organisationen stellen. Um diese Aufgaben bewältigen zu können, wurde eine Kommission Berufsbildung ins Leben gerufen. Die Thurgauer Landwirtschaft wird in der Organisation der Arbeitswelt (OdA) durch Ruedi Huber und Andreas Binswanger (Delegierte), in der Berufsbildungskommission des Schweizerischen Bauernverbandes durch Bruno Meili und in der kantonalen Berufsbildungskommission durch Andreas Binswanger vertreten.
Gentechnologie
Der Vorstand erachtet es als wichtig, dass das Thema Gentechnologie gründlich diskutiert wird. Unter der Leitung von Köbi Hug wird eine breit abgestützte Arbeitsgruppe gebildet, welche das Thema zuhanden des Vorstandes aufarbeitet.
Regierungsratswahlen 2008
Der Vorstand will, dass der Thurgauer Bauernverband sich in den kommenden Regierungsratswahlen engagiert und sich für eine bäuerliche Vertretung in der Thurgauer Regierung einsetzt (vergleiche Kasten unten).
Hermine Hascher, Geschäftsführerin Thurgauer Bauernverband
Der Vorstand des Thurgauer Bauernverbandes
Direktzahlungen ? Stand und Thesen
(Dr. Stefan Mann, Leitung Prognosesysteme)
Es ist davon auszugehen, dass die Agrarpolitik 2011 nur graduelle Änderungen bringen wird. Die bisherige Entwicklung wird sich in der Agrarpolitik fortsetzen. Eine Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung der Direktzahlungen. Es ist davon auszugehen, dass in absehbarer Zeit die Direktzahlungen das wichtigste Instrument der Schweizer Landwirtschaft bleiben werden, allerdings wird sich die Zielgenauigkeit der politischen Instrumente erhöhen.
Forschung im Bereich Gentechnologie ? neueste Erkenntnisse
(Dr. Michael Winzeler, Leitung Forschungsbereich Öko-Controlling)
Die ART beschäftigt sich in diesem Bereich schwerpunktmässig mit Biosicherheitsforschung. Dies beinhaltet Untersuchungen zu Auswirkungen und Risiken von gentechnisch veränderten Pflanzen und Lebewesen in unserer Umwelt sowie die Entwicklung von Methoden und Konzepten für sicheren Umgang mit gentechnisch veränderten Pflanzen. Aktuell läuft in diesem Bereich auch ein Projekt zur Biosicherheit von genverändertem Weizen mit verbesserter Mehltauresistenz.
Erneuerbare Energien?wie weit ist ART?
(Dr. Markus Lips, Leiter Forschungsgruppe Betriebswirtschaft)
Die Fragestellung, wie Bioenergieträger verglichen werden können, ist zentral. In den Untersuchungen wird mit Referenzenergieträgern gearbeitet, zum Beispiel wird bei Holzschnitzeln Heizöl als Referenzenergieträger verwendet. Folgende Resultate wurden vorgestellt:
- Holzschnitzel zum Heizen und Stückholz mit einem Stundenlohn von Fr. 27.? sind nahe beim Referenzenergieträger.
- Biotreibstoff sowie Biogas von nachwachsenden Rohstoffen sind kaum wettbewerbsfähig, da der Ackerbau in der Schweiz hohe Kosten aufweist.
- Die Wirtschaftlichkeit von Biogas aus Bioabfällen,Windkraft und Fotovoltaikanlagen ist unterschiedlich stark von zusätzlichen Vergütungen abhängig.
Der Vorstand hat an seiner Sitzung folgende Themen behandelt:
Berufsbildung
Der Thurgauer Bauernverband muss im Bereich Bildung neue Aufgaben übernehmen und Delegierte in Kommissionen und Organisationen stellen. Um diese Aufgaben bewältigen zu können, wurde eine Kommission Berufsbildung ins Leben gerufen. Die Thurgauer Landwirtschaft wird in der Organisation der Arbeitswelt (OdA) durch Ruedi Huber und Andreas Binswanger (Delegierte), in der Berufsbildungskommission des Schweizerischen Bauernverbandes durch Bruno Meili und in der kantonalen Berufsbildungskommission durch Andreas Binswanger vertreten.
Gentechnologie
Der Vorstand erachtet es als wichtig, dass das Thema Gentechnologie gründlich diskutiert wird. Unter der Leitung von Köbi Hug wird eine breit abgestützte Arbeitsgruppe gebildet, welche das Thema zuhanden des Vorstandes aufarbeitet.
Regierungsratswahlen 2008
Der Vorstand will, dass der Thurgauer Bauernverband sich in den kommenden Regierungsratswahlen engagiert und sich für eine bäuerliche Vertretung in der Thurgauer Regierung einsetzt (vergleiche Kasten unten).
Hermine Hascher, Geschäftsführerin Thurgauer Bauernverband
Bäuerliche Vertretung in der Thurgauer Regierung
Der Vorstand des Thurgauer Bauernverbandes wünscht sich wieder eine bäuerliche Vertretung in der Thurgauer Regierung. Mit der engagierten diplomierten Bäuerin und ehemaligen Lehrerin Liselotte Peter-Huber aus Kefikon kann zudem der allgemeinen Erwartung entsprochen werden, dass eine Frau für das Regierungsratsamt nominiert wird. Der Thurgauer Bauernverband unterstützt deshalb die Kandidatur von Liselotte Peter-Huber und bittet die SVP-Delegierten, am 28. November 2008 ihre Kandidatur zu unterstützen.Der Vorstand des Thurgauer Bauernverbandes

Der Vorstand des Thurgauer Bauernverbandes tagte Anfang November für einmal in der Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART in Tänikon. (zVg)
