Thurgauer Bauer

Aktuelle Ausgabe vom
12. Oktober 2018


Angestellte im Landwirtschaftsbetrieb, was, wie, wo?

Ausgabe Nummer 7 (2015)

Eine Bauernfamilie plant einen Betriebszweig auszubauen und merkt, dass sie auf fremde Hilfe angewiesen ist. Sie ist mit einer Person im Gespräch, die teilzeitlich mithelfen möchte. Braucht es einen Arbeitsvertrag, wie ist das mit Versicherungen? Das sind Fragen, welche sich stellen.

Solange der Arbeitnehmer mit Lohn und Freizeit zufrieden ist, gibt es oft wenig Fragen. Was ist, wenn der Angestellte plötzlich Forderungen nach mehr Freizeit stellt, oder immer wieder krank ist? Dann ist wichtig, was im Arbeitsvertrag geregelt ist. Welche Rechte habe ich als Arbeitgeber, welche hat der Arbeitnehmer?
In der Landwirtschaft gibt es eine Vielzahl von familieneigenen Arbeitskräften. Der Sohn arbeitet beim Vater oder umgekehrt. Auch der Ehepartner arbeitet mit und erhält einen Lohn. Bei Arbeitsspitzen hilft der Bruder oder die Schwester mit. Oft ist man sich nicht bewusst, dass für gewisse familieneigene Arbeitskräfte andere Regeln gelten.
Das BBZ Arenenberg bietet in Zusammenarbeit mit dem Verband Thurgauer Landwirtschaft am 3. März 2015 eine halbtätige Weiterbildung zum Thema «Arbeitskräfte in der Landwirtschaft» an. Der Kurs richtet sich einerseits an Personen, die Sie sich neu mit diesem Thema befassen, aber auch an solche, die schon einige Zeit Angestellte beschäftigen und Fragen aus der Praxis mitbringen.
Weitere Informationen dazu in den Kursauschreibungen auf www.arenenberg.ch oder im «Thurgauer Bauer».


Adrian von Grünigen,
Verband Thurgauer Landwirtschaft

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