Thurgauer Bauer

Aktuelle Ausgabe vom
12. Januar 2018


Apfel statt Arzt gegen Volkskrankheiten

Ausgabe Nummer 22 (2016)

– 5. Deutsch-Schweizer Bürgerforum «Lebensmittel von
   morgen» 
zeigt Innovationen
– Forscher, Unternehmen und Mediziner stellen neue Produkte
   und Ergebnisse vor
– Kostproben zur Degustation im Dreispitz Kreuzlingen

Was steht 2025 auf unserem Speiseplan? Neue Produkte sowie Forschungsergebnisse zur gesundheitsfördernden Ernährung stellt das 5. grenzüberschreitende Bürgerforum «Lebensmittel von morgen» am 7. Juni 2016 im Dreispitz in Kreuzlingen vor. Forscher und Unternehmen geben hautnah Einblicke in die Ernährung der Zukunft, Aussteller präsentieren kleine Kostproben. Behandelt wird in diesem Jahr unter anderem die Frage, inwiefern eine personalisierte Ernährung gegen Volkskrankheiten wie Diabetes und Übergewicht vorbeugend sein kann.
Die sogenannten «Volkskrankheiten» wie Fettleibigkeit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes nehmen stetig zu. Sie werden auf eine ungesunde Ernährung zurückgeführt. Wissenschaft und Industrie forschen deshalb intensiv an Nahrungsmitteln mit einem gesundheitlichen Mehrwert. Welche bereits jetzt oder bald auf dem Markt sind, darüber informieren Forscher und Unternehmen durch Vorträge und eine Ausstellung auf Einladung der Netzwerke BioLAGO, Kompetenznetzwerk Ernährungswirtschaft sowie Bioaktive Pflanzliche Lebensmittel. Stephan Barth vom Max Rubner-Institut, dem Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel in Karlsruhe, klärt anhand aktueller Studien auf, welche Rollen Apfel und Walnuss bei der Prävention von übergewichtsbedingten Erkrankungen wie Dickdarmkrebs und Fettleber spielen.

Die Aronia-Beere – besser als manches Medikament?
Der Mediziner Heinz Lüscher von der kingnature GmbH Zürich stellt Lebensmittel auf Basis der Aronia- Beere vor. Neue Analysen weisen auf ihre blutdrucksenkende und entzündungshemmende Wirkung hin. Bernd Schultes vom eSwiss Medical & Surgical Center aus St. Gallen geht der Frage auf den Grund, inwiefern Diabetes und hoher Cholesterinwert eine Frage der Ernährung oder der Gene sind. Unterstützt wird die Veranstaltung durch die Stadt Kreuzlingen, das Amt für Schulen Bildung & Wissenschaft der Stadt Konstanz, den Landkreis Konstanz sowie das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Thurgau. Mitveranstalter sind das Steinbeis-Europa- Zentrum sowie das Enterprise Europe Network.

Infos und Programm unter:
www.biolago.org oder
www.ernaehrungswirtschaft.ch.

Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.










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