Thurgauer Bauer

Aktuelle Ausgabe vom
12. Oktober 2018


Basiskommunikation - eine Daueraufgabe

Ausgabe Nummer 51 (2017)

Aktivitäten für den Käseverkauf

Im Rahmen der BBZ Arenenberg-Aktivitäten werden auch der Käseverkauf, die Käsedegustationen und Käsepräsentationen gefördert. Die Aktivitäten an der Verkaufsfront sind eine der wirksamsten Verkaufsförderungsmassnahmen, um das Angebot optimal zu präsentieren aber auch den Wert, beziehungsweise den Preis, zu halten. Diese Förderaktivitäten finden einerseits in der Schulküche am Arenenberg aber auch vor Ort statt – nicht zuletzt auf internationalem Boden.

Dieses Jahr wurde das Mitwirken des BBZ Arenenberg in der Organisation am erstmaligen Auftritt von «Heumilch Schweiz» an der internationalen Nahrungsmittelausstellung ANUGA Köln angegangen. Diese alle zwei Jahre stattfindende internationale Messe zählt 7400 Aussteller mit rund 165 000 Besuchern aus «allen Herren Länder». Dabei sind vor allem Einkäufer und Händler von kleinen und grossen Käsehandelsorganisationen anzutreffen, welche hauptsächlich englischsprachig unterwegs sind.

Käse richtig präsentieren – Tipps und Tricks von SCM Käseschule Schweiz
Auf Schweizer Ebene organsiert «Switzerland Cheese Marketing SCM» Käse-Präsentationskurse für das Verkaufspersonal in Käsefachgeschäften, der Gastronomie, im Detailhandel und der Direktvermarkter. Diese Kurse werden für die Ostschweiz in den Schulküchen des BBZ Arenenberg durchgeführt.
Weitere Kurse sind aus dem Kursprogramm von SCM zu entnehmen: www.kaeseschule.ch

Basiskommunikation in deutschen Käsefachmärkten
Im Rahmen von speziellen Verkaufsangeboten in Süddeutschland, organsiert das BBZ Arenenberg Rac- lette-Degustation in grösseren südwestdeutschen EDEKA-Läden. Diese Auftritte haben zum Ziel, neues, frontgewandtes Degustationspersonal auszubilden und zugleich die Ladenkette und Händler zu unterstützen, also den Käseabsatz in Deutschland direkt zu fördern – in Kombination mit TG Tourismusangeboten. Bei diesen Degustations- und Verkaufsaktivitäten in süddeutschen EDEKA Filialen ist immer wieder erfreulich festzustellen, wie freundlich, kreativ und markant das Verkaufspersonal den Schweizer Käse in den Auslagen präsentiert. Dabei geht es nicht um Tiefpreisangebote sondern um vorzügliche Käse- Qualitäten in den Vordergrund zu stellen. Dazu gehören in erster Linie die Schweizer Produkte, um nicht zuletzt das eigene Image und die Kompetenz, beispielsweise bei den Käseverkaufsauslagen zu fördern.

«Der Schweizer Käse ist uns was wert»
So wie sich die deutschen Verkäuferinnen äussern, wird der Schweizer Käse vor allem auf das Wochenende hin gekauft – klar unter dem Motto: «Der Schweizer Käse ist uns was wert!» Bei diesen deutschen Aktivitäten, die Schweizer Produkte in gutem Licht und beim bewussten Verkauf mit höheren Preisen «Beihilfe zu leisten» kann der Thurgau oder allgemein die Ostschweiz noch einiges beitragen. Zu prüfen ist, ob von Vermarktungsorganisationen ein Aussendienst, zur Pflege der deutschen Handelsorganisationen bis zum Personal, an der Verkaufstheke aufgebaut werden soll. Dies klar mit dem Ziel einen Mehrverkauf anzustreben aber auch das Preisniveau zu halten. Alles bei einem Marktvolumen, allein im Gebiet «westlicher Bodensee, Schwarzwald», von beispielsweise 1100 EDEKA-Lebensmittel-Fachmärkten bei rund 8 Millionen Einwohnern und etwa gleich vielen Touristen, vor allem aus Deutschland selbst.

Käsefest mit breiter Wirkung
Das «Käsefest» wird bis anhin sehr erfolgreich in der erweiterten Zentralschweiz durchgeführt. Damit dieses Fest jetzt auch im Thurgau Fuss fasst, soll am Arenenberger-Tag dieser Anlass zusammen mit der Organisation «Cheesefestival.ch» modellhaft organsierte werden. So kann das «Chäsfäscht» darauffolgend in andern Thurgauer Agglomerationen selbstständig weitergeführt werden.
Somit sind auf das 2018 wieder grosse Aktivitäten geplant um den Thurgauer/Ostschweizer Käse möglichst optimal zu vermarkten. Wir freuen uns darauf!


Bernhard Müller
Regionale Entwicklung BBZ Arenenberg













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