Thurgauer Bauer

Aktuelle Ausgabe vom
12. Oktober 2018


Bauerngarten-Route Thurgau am Start

Ausgabe Nummer 25 (2016)

Das internationale Gartennetzwerk der «Bodenseegärten » bietet neu gemeinsam mit dem Bildungs- und Beratungszentrum BBZ Arenenberg die Möglichkeit an, die Thurgauer Bauerngärten zu vernetzen.

An der gut besuchten Mitgliederversammlung in Warth-Weiningen des Vereins Bodenseegärten wurden die Besucher von Heinz Scheidegger, Prokurator Kartause Ittingen, und Nationalrätin Verena Herzog, Co-Präsidentin Verein Bodenseegärten, begrüsst. Wie Monika Grünenfelder, Geschäftsführerin des Vereins Bodenseegärten erwähnte, sollen die Thurgauer Bauerngärten vernetzt werden. Besucher sollen ab 2017 verschiedene Thurgauer Bauerngärten auf eigene Faust oder geführt erkunden. Die Entwickler stehen zusätzlich in engem Kontakt mit ihren Kollegen im Schwarzwald, wo ein ähnliches Projekt erfolgreich läuft.

Ländliches Kulturgut erhalten
Ziel dieser Bauerngarten-Route ist es, das ländliche Kulturgut in und um die Bauerngärten zu erhalten und die (Weiter-)Entwicklung der Bauerngärten in einer Region aufzuzeigen. Die Bauerngärten widerspiegeln eine Reise durch eine bestimmte Region. Laut Monika Grünenfelder sollen folgende Kriterien für einen Thurgauer Bauerngarten erfüllt werden: Ein Thurgauer Bauerngarten soll neben einem Bauernhaus liegen. Ein Bauerngarten soll Nutzpflanzen (Gemüse, Kräuter, Beeren), Zierpflanzen (Blumen, Stauden, Sträucher) beherbergen, hat eine Einfriedung (Hecke, Zaun), ist oft mit einem «Verweilort» ergänzt (Bank, Gartensitzplatz). Der Bauerngarten kann durch Angebote im Bereich Gastronomie, Hofladen oder Ähnlichem, passend zum Garten, bereichert werden. Bis Ende Jahr sollen fünf bis acht Gärten gefunden werden, die diese Kriterien erfüllen und dabei sein möchten. Den Machern ist es wichtig, dass die Besitzer der Bauerngärten das Angebot mitentwickeln, soll es doch auch den Gärten Vorteile bringen. Die Kosten pro Bauerngarten sind noch offen, in den ersten zwei Jahren werden aber voraussichtlich noch keine anfallen.


Mario Tosato
















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