Ausgabe Nummer 40 (2008)
Bauerntochter wird Thurgauer Apfelkönigin
Bei der Wahl der Apfelkönigin war der Rathausaal von Weinfelden voll besetzt
Die 21-jährige Bauerntochter Brigitte Suter, von Beruf Coiffeuse, wurde an der Wega von der bisherigen Amtsinhaberin Cornelia Braun zur Thurgauer Apfelkönigin 2008/ 2009 gekürt.Ihr Lieblingsapfel sei der Gravensteiner, sie esse jeden Tag mindestens einen Apfel, sie möge aber auch Apfelküchlein und Grossmutters Apfelkuchen, schwärmte die überglückliche Brigitte Suter aus Märwil, unmittelbar nach ihrer Wahl zur Thurgauer Apfelkönigin. Als Bauerntochter helfe sie gerne bei der Apfelernte. «Wenn wir nicht zu Hause sind, hilft sie auch im Stall beim Melken», ergänzt ihre Mutter Madeleine. Die Mutter erzählt auch, dass sich Brigitte nicht selber für die Wahl zur Apfelkönigin anmeldete.Wer es war, wisse niemand. In ihrer Freizeit ist die gelernte Coiffeuse Scharleiterin des Blaurings Tobel. Zu ihren Lieblingsbeschäftigungen zählt sie das Reiten und im Winter das Skifahren. Als Apfelkönigin möchte sie vor allem jungen Leuten die Äpfel schmackhaft machen. «Ich möchte aber auch Werbung für unseren wunderschönen Kanton machen», stellte die neue Thurgauer Apfelkönigin fest. Nicht nur ihre eigene Familie freut sich sichtlich über die Wahl von Brigitte Suter, sondern auch ihr Freund Severin Wagner.
Sieben Kandidatinnen
Bis zur Wahl musste sie Fragen von der ehemaligen Apfelkönigin Corinne Straub und TV- und Radiomoderator Reto Scherrer beantworten und sich gegen sechs weitere Kandidatinnen durchsetzen. Schliesslich erreichte Brigitte Suter mit Andrea Bastadin, Affeltrangen, und Jeannine Wyser aus Ottoberg den Final. Die drei mussten ihre Schlagfertigkeit und ihr Improvisationstalent unter Beweis stellen. So mussten sie unter anderem bei den Zuschauern eine Sonnenbrille, ein Feuerzeug und sogar einen Büstenhalter organisieren. Was zu Reto Scherrers Freude auch gelang. Schliesslich wählte die Jury Brigitte Suter zur Thurgauer Apfelkönigin 2008/2009. Krönchen und Scherbe wurden ihr von ihrer Vorgängerin Cornelia Braun übergeben. Neben 1000 Franken Siegesprämie darf die frisch gekürte Apfelkönigin nun während eines Jahres einen «Tobi mit Biss»-Smart fahren. Die beiden zweitplazierten Andrea Bastadin und Jeannine Wyser konnten je 500 Franken in Empfang nehmen.
Jurymitglied Hans Lehmann, Migros, spricht von einer ausgezeichneten Wahl. Nach seinen Aussagen ist die Jury überzeugt, dass die neue Apfelkönigin beste Werbung für den Thurgau und Thurgauer Äpfel machen wird.
Mario Tosato

