Ausgabe Nummer 24 (2003)
Begeisterung für Schweizer Fleisch wecken
| Grillkurse auf Bauernhöfen Ende Juni | |||
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| Auf acht Betrieben in Kanton Thurgau und im angrenzenden Kanton Zürich finden in der Woche vom 23. bis 28. Juni wiederum Grillkurse statt. An rund 20 Kursabenden werden schätzungsweise 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Geheimnisse des Grillierens eingeführt. | |||
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| Was gibt es Schöneres, als an einem lauschigen Sommerabend im Kreise von Familie und Freunden ein schönes Stück Fleisch vom Grill zu geniessen, dazu einen knackigen Salat und einen guten Schluck Rotwein? Doch was nützt die ganze Vorbereitung, das kräftige Feuer und die stimmige Atmosphäre, wenn das Steak oder die Wurst dann auf dem Grill verkohlt statt gegrillt wird? Zu grosse Hitze, so erklärt es Metzger Roland Burger aus Märstetten, sei der häufigste Fehler beim Grillieren. Damit dies in Zukunft nicht mehr passiert, organisieren auch dieses Jahr wieder einige Bauernfamilien in der letzten Juniwoche Grillkurse auf Bauernhöfen. Jeweils zwischen 20 und 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren an dem Kursabend von Fachleuten, wie sie ganze Menus auf Holzkohle oder Gas zubereiten können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können dabei selbst Hand anlagen oder einfach nur die feinen Sachen vom Grill still geniessen. Wertvolle Kundenbindungen Die Grillkurse auf den Bauernhöfen werden in diesem Jahr bereits zum vierten Mal angeboten. Während im letzten Jahr gerade vier Höfe mitmachten, sind es in diesem Jahr acht (siehe Kasten). "Mit dem Grillkurs auf dem Bauernhof kann die einheimische Produktion von Nahrungsmitteln vom Bauernhof bis auf den Teller bestens aufgezeigt werden", erklärte Hermine Hascher, Geschäftsführerin des Thurgauer Bauernverbandes, anlässlich der Medienorientierung Mitte letzter Woche in Märstetten. Die Kurse, die von den Höfen in Zusammenarbeit mit dem Thurgauer Bauernverband und der Kommission Viehwirtschaft angeboten werden, rufen die Konsumentinnen und Konsumenten dazu auf, auf die Betriebe zu kommen und sich selbst ein Bild davon zu machen, wie die Produkte hergestellt werden. Die Kurse vermitteln dabei nicht nur Inhalte zum Thema Grillieren, sondern sie schaffen Transparenz über die Produktionsmethode von Schweizer Fleisch und sollen letztlich dazu führen, dass "die Bevölkerung im Ladenregal ebenfalls Schweizer Produkte wählt." Mehr als nur Wurst Ruedi Schnyder aus Ellighausen ist einer der acht Kursanbieter. Als Milchviehhalter sei er gleichzeitig Rindfleischproduzent und daher "stark interessiert, dass unter anderem während der Grillsaison viel einheimisches Fleisch konsumiert wird." Er könne daher mit dem Gillkurs das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden, "indem wir Werbung für unser Produkt machen, die Grillfreunde auf unsere Höfe kommen und wir mit ihnen zusammen jeweils einen gemütlichen Abend verbringen." Die Kursleiter zeigten dabei mit vielen Tricks und Ideen, wie mit herkömmlichen Geräten "mehr als nur eine Bratwurst oder ein fertig mariniertes Steak zubereitet werden kann." Auch der ärgerliche Rauchgrill auf dem Balkon sollte dann der Vergangenheit angehören, meinte Schnyder weiter. Gemeinsam auftreten Für die Durchführung der Kursabende auf den Höfen sind die Betriebe selbst verantwortlich. Die meisten arbeiten mit einem Metzger aus der Umgebung zusammen. Mit der Pressekonferenz Mitte letzter Woche, mit einem Zeitungsinserat sowie mit Plakaten und Flugblättern treten die Kursanbieter aber auch gemeinsam gegen aussen auf. "Die Promotion von Schweizer Fleisch ist für uns bei diesen Kursen von zentraler Bedeutung", sagt Hansueli Walser als Präsident der Kommission Viehwirtschaft des Thurgauer Bauernverbandes. Mit der Aktion sollen daher nicht nur die erwarteten 400 Kursbesucher angesprochen werden, sondern über die Medien auch die übrige nicht landwirtschaftliche Bevölkerung. (hil) |
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