Thurgauer Bauer

Aktuelle Ausgabe vom
13. Juli 2018


Berufsbegleitende Ausbildung "Dipl. Agrotechniker(in) HF"

Ausgabe Nummer 16 (2015)

Die drei landwirtschaftlichen Bildungsstätten Arenenberg, Rheinhof Salez und Plantahof haben zusammen die berufsbegleitende Ausbildung «Agrotechniker(in) HF» lanciert.

Die Höhere Fachschule (HF) bietet Berufsleuten mit abgeschlossener Grundausbildung eine praxisorientierte und vielseitige Weiterbildungsmöglichkeit im Bereich Unternehmensführung. Die Bildungsschwerpunkte liegen in der Betriebswirtschaft, in der Produktionstechnik sowie den Agrarmärkten. Agrotechniker HF übernehmen Fach- und Führungsaufgaben in der Landwirtschaft sowie in vor- und nachgelagerten Branchen. Die Ausbildung schaffte beste Voraussetzungen, um im Dienstleistungs-, Verarbeitungsund/ oder Vermarktungsbereich zu arbeiten oder einen Betrieb zu leiten.
Aufnahmevoraussetzungen sind ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis im Berufsfeld der OdA Agrialiform (Landwirt, Winzer, Weintechnologe, Gemüsegärtner, Obstbauer und Geflügelzüchter), beziehungsweise der Fachausweis Bäuerin und mindestens ein Jahr Praxis im landwirtschaftlichen Umfeld.
Die berufsbegleitende Ausbildung dauert drei Jahre mit jeweils zwei bis drei Schultagen pro Woche. Darin integriert ist die gesamte Betriebsleiterschule mit Berufs- und Meisterprüfung. Die Module der Betriebsleiterschule können an allen drei Schulorten besucht werden.
Der erste Lehrgang befindet sich nun bereits am Ende des zweiten Ausbildungsjahres.

Zu seinen Erfahrungen aus dem Lehrgang äussert sich Timon Siegrist aus Illighausen.

Weshalb haben Sie die berufsbegleitende Ausbildung zum Agrotechniker HF begonnen?
Ich habe Landwirt gelernt, obwohl meine Eltern keinen Landwirtschaftsbetrieb führen. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung wusste ich, dass ich eine Weiterbildung machen muss.
Als ich vom berufsbegleitenden Modell gehört habe, war für mich klar, dass ich einer der Absolventen sein werde, um so mir die Grundlagen für die Zukunft in der Landwirtschaft zu erarbeiten.

Was gefällt Ihnen besonders an der Ausbildung?
Mir gefällt besonders die Verknüpfung von Theorie und Praxis. Dies ist der grosse Vorteil des berufsbegleitenden Modelles. Ausserdem bin ich froh, nicht zwei Jahre lang jeden Tag in der Schule sitzen zu müssen.

Welche Zukunftsperspektiven bietet Ihnen die Ausbildung des Agrotechnikers?
Ich sehe die Ausbildung als gute Grundlage, um einen Landwirtschaftsbetrieb oder einen Betrieb wie eine Landifiliale kompetent führen zu können. Meiner Meinung nach ist der Lehrgang auf diese Stufe ausgerichtet.

Der nächste Lehrgang beginnt am 13. August 2015. Nähere Informationen zu diesem Weiterbildungsangebot erhalten Sie unter www.arenenberg.ch.

Informationsveranstaltung zu den Bereichen Berufsprüfung, Meisterprüfung und Agrotechnik HF:
Samstag, 25. April 2015, 10.00 Uhr,
BBZ Arenenberg (Seminarraum Triamant im Mehrzweckgebäude)

Auskünfte:
Rudolf Grunder, BBZ Arenenberg,
E-Mail: rudolf.grunder@tg.ch Telefon071 663 31 24




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