Ausgabe Nummer 21 (2010)
Branchenorganisation Fleisch
Bündelung der Kräfte bei der Branchenorganisation Fleisch
Proviande, die Branchenorganisation der Schweizer Fleischwirtschaft, hat die Zeichen der Zeit erkannt und die Weichen gestellt. Proviande, die Branchenorganisation der Schweizer Fleischwirtschaft, hat die Zeichen der Zeit erkannt und die Weichen gestellt.
«Qualität hat viele Namen und kennt zahlreiche Defi nitionen. Als gesamtschweizerische und einzige Plattform für alle Beteiligten an der Wertschöpfung «Fleisch» ist Proviande in einem breiten Spektrum tätig und vereint Organisationen mit unterschiedlichen Sichtweisen und divergierenden Interessen», stellte Johannes Heinzelmann, Präsident Proviande (Branchenorganisation der Schweizer Fleischwirtschaft) an der Generalversammlung in der Kartause Ittingen fest. Proviande setze sich zum Ziel, für die Branchenmitglieder Dienste von hoher Qualität zu erbringen. Mit der Marketingkommunikation für Schweizer Fleisch, der Unternehmenskommunikation, der Informationsstelle und mit neuen Dienstleistungen entwickle sich Proviande weiter und trage den Bedürfnissen ihrer Mitglieder Rechnung. Die Branche sei sich einig, dass in Anbetracht der sich weiter öffnenden Agrarmärkte die Bündelung der Kräfte auf einer gemeinsamen Plattform, wie sie die Proviande darstelle, unabdingbar sei, bekräftigte Heinzelmann.
Komplimente an den Thurgau
Manfred Bötsch, Direktor des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW) gab in seiner Ansprache der Freude Ausdruck, dass die diesjährige GV der Proviande in seinem Heimatkanton stattfi nde. Er verteilte denn auch «Blumen» an die Thurgauer Regierung, die ihre Finanzen in Ordnung halte und im vergangen Jahr einen Ertragsüberschuss von 90 Millionen Franken erwirtschaftete und das Nettovermögen somit 279 Millionen Franken betrage. Nach Bötschs Aussagen sei die Botschaft für die Landwirtschaft für die Jahre 2012/13 unbestritten. Damit werden für die Landwirtschaft der rechtliche Rahmen und die fi nanziellen Mittel bis 2013 geklärt sein, was der Branche Stabilität und Kontinuität gebe. Der Bericht zur Weiterentwicklung der Direktzahlungen sei mittlerweile vom Parlament beraten worden. Mit einer Motion sei der Bundesrat beauftragt worden, eine Botschaft mit konkreten Gesetzesvorschlägen auszuarbeiten. Laut Heinrich Bucher, Direktor Proviande, stand im Bereich Klassifizierung und Märkte im Jahr 2009 die Erfüllung des Leistungsauftrages des Bundes zur neutralen Qualitätseinstufung von Schlachtvieh und Schlachtkörpern im Mittelpunkt. Ein umfangreiches Forschungsprojekt zur Destrukturierung von Muskeln beim Kochschinken sei initiiert und betreut worden.
Walter Arnold Vizepräsident
Regierungsrätin Monika Knill, die anstelle von Regierungsrat Kaspar Schläpfer die Grussworte der Thurgauer Regierungüberbrachte, wies auf die grosse Bedeutung der Landwirtschaft im Thurgau hin. Als Vizepräsident für die statutarische Einjahresperiode wurde Walter Arnold, Schönenberg, vom Schweizerischen Viehhändlerverband gewählt. Er ersetzt Claus Ullmann, Eschenz, Schweizer Gefl ügelproduzenten.
Mario Tosato
