Ausgabe Nummer 46 (2007)
Delegiertenversammlung Waldwirtschaftsverband Thurgau
Gut besuchte DV im Gasthof «zum Trauben», Weinfelden
«Holz entwickelte sich wieder zum gesuchten Rohstoff sowohl im Bausektor als auch als Energiespender», begrüsste Bernhard Friedrich, Präsident Waldwirtschaft Verband Thurgau (WVTG), die rund 200 Delegierten und Privatwaldbesitzer, zu denen sehr viele Bauern zählen. Holz finde bei Bauherren und Architekten wieder mehr Beachtung und Verwendung. Der Klimawandel und die hohen Erdölpreise hätten auch Auswirkung auf Holz als Alternativenergie. Die Nachfrage nach Sägerund-, Energieund Industrieholz bewirke, dass die Preise merklich angestiegen seien. Nun dürfe aber nicht zurückgelehnt werden, denn der Wandel in der Thurgauer und Schweizer Waldwirtschaft werde das kantonale Forstamt und den WVTG weiter fordern.
Für den anderweitig engagierten Regierungspräsident Hans Peter Ruprecht überbrachte Kantonsforstingenieur Paul Gruber die Grüsse des Thurgauer Baudirektors. Ruprecht betone immer wieder, dass der Thurgauer Wald nach wie vor einen sehr hohen Stellenwert sowohl bei der Regierung als auch bei der Bevölkerung habe. Nur dank dem grossen Einsatz der Waldbesitzer könne die Multifunktionalität des Thurgauer Waldes erhalten werden, stelle Ruprecht fest.
Gemeinsame Vermarktung aller Holzsortimente
Vorstandsmitglied Georg Müller, WVTG, präsentierte das Projekt «Genossenschaft Holz Thurgau», welches von einer Arbeitsgruppe unter der Leitung von Gerold Schwager, stellvertretender Leiter des Forstamtes, entwickelt wurde. Die neue Organisation bezwecke die gemeinsame Vermarktung sämtlicher Holzsortimente. Damit sollen die wirtschaftlichen Interessen der Thurgauer Waldbesitzer gestärkt werden. Die Vermarktung soll somit nur noch durch die Genossenschaft Holz Thurgau mit Geschäftsstelle, vier Regionalleitern und einem Verwaltungsrat, erfolgen. Damit können gestrafte Abläufe realisiert werden. Wichtig sei die Vernetzung des Wissenstransfers und die EDV-Vernetzung, welche durch das kantonale Forstamt sichergestellt werden. Gestärkt solle auch der Marktauftitt gegenüber der Holzindustrie werden. Ein erster Entwurf für Statuten und Organisationsreglement liege zur Diskussion und Weiterentwicklung vor. In einer Konsultativabstimmung wurde die Arbeitsgruppe beauftragt, das Projekt weiterzuentwickeln, Statuten und Organisationsreglement für eine Gründungsversammlung im Frühjahr 2008 vorzubereiten. Die Frage, ob der WVTG Mitglied der neuen Selbsthilfeorganisation werden soll, beantworteten die Delegierten bei drei Enthaltungen mit Ja.
Reorganisationen im Forstamt
Gruber informierte die Delegierten über die neuen Organisationsstrukturen im Thurgauer Forstamt. So wird Gerold Schwager künftig als stellvertretender Forstingenieur amten. Für die drei Forstkreise zeichnen neu Daniel Böhi (Forstkreis 1), Erich Tiefenbacher (Forstkreis 2) und Heinz Kuhn (Forstkreis 3) verantwortlich. Der Fachbereich Walderhaltung wird neu von Peter Tanner geleitet. Hans Nussbaumer wird im Teilzeitpensum im Forstamt tätig sein. Zum Schluss der Delegiertenversammlung orientierte Heinz Engeler, Holzvermarktungsstelle Ostschweiz, über die Entwicklung im globalen Holzhandel und die Konzentration der Sägewerke, die auch in der Schweiz stattfinde.
Mario Tosato
Bündelung der Kräfte im Thurgauer Holzverkauf
Bessere Erlöse für Holzverkäufe erfreuen den Waldwirtschaft Verband Thurgau. Die Kräfte in der Holzvermarktung sollen besser gebündelt werden.«Holz entwickelte sich wieder zum gesuchten Rohstoff sowohl im Bausektor als auch als Energiespender», begrüsste Bernhard Friedrich, Präsident Waldwirtschaft Verband Thurgau (WVTG), die rund 200 Delegierten und Privatwaldbesitzer, zu denen sehr viele Bauern zählen. Holz finde bei Bauherren und Architekten wieder mehr Beachtung und Verwendung. Der Klimawandel und die hohen Erdölpreise hätten auch Auswirkung auf Holz als Alternativenergie. Die Nachfrage nach Sägerund-, Energieund Industrieholz bewirke, dass die Preise merklich angestiegen seien. Nun dürfe aber nicht zurückgelehnt werden, denn der Wandel in der Thurgauer und Schweizer Waldwirtschaft werde das kantonale Forstamt und den WVTG weiter fordern.
Für den anderweitig engagierten Regierungspräsident Hans Peter Ruprecht überbrachte Kantonsforstingenieur Paul Gruber die Grüsse des Thurgauer Baudirektors. Ruprecht betone immer wieder, dass der Thurgauer Wald nach wie vor einen sehr hohen Stellenwert sowohl bei der Regierung als auch bei der Bevölkerung habe. Nur dank dem grossen Einsatz der Waldbesitzer könne die Multifunktionalität des Thurgauer Waldes erhalten werden, stelle Ruprecht fest.
Gemeinsame Vermarktung aller Holzsortimente
Vorstandsmitglied Georg Müller, WVTG, präsentierte das Projekt «Genossenschaft Holz Thurgau», welches von einer Arbeitsgruppe unter der Leitung von Gerold Schwager, stellvertretender Leiter des Forstamtes, entwickelt wurde. Die neue Organisation bezwecke die gemeinsame Vermarktung sämtlicher Holzsortimente. Damit sollen die wirtschaftlichen Interessen der Thurgauer Waldbesitzer gestärkt werden. Die Vermarktung soll somit nur noch durch die Genossenschaft Holz Thurgau mit Geschäftsstelle, vier Regionalleitern und einem Verwaltungsrat, erfolgen. Damit können gestrafte Abläufe realisiert werden. Wichtig sei die Vernetzung des Wissenstransfers und die EDV-Vernetzung, welche durch das kantonale Forstamt sichergestellt werden. Gestärkt solle auch der Marktauftitt gegenüber der Holzindustrie werden. Ein erster Entwurf für Statuten und Organisationsreglement liege zur Diskussion und Weiterentwicklung vor. In einer Konsultativabstimmung wurde die Arbeitsgruppe beauftragt, das Projekt weiterzuentwickeln, Statuten und Organisationsreglement für eine Gründungsversammlung im Frühjahr 2008 vorzubereiten. Die Frage, ob der WVTG Mitglied der neuen Selbsthilfeorganisation werden soll, beantworteten die Delegierten bei drei Enthaltungen mit Ja.
Reorganisationen im Forstamt
Gruber informierte die Delegierten über die neuen Organisationsstrukturen im Thurgauer Forstamt. So wird Gerold Schwager künftig als stellvertretender Forstingenieur amten. Für die drei Forstkreise zeichnen neu Daniel Böhi (Forstkreis 1), Erich Tiefenbacher (Forstkreis 2) und Heinz Kuhn (Forstkreis 3) verantwortlich. Der Fachbereich Walderhaltung wird neu von Peter Tanner geleitet. Hans Nussbaumer wird im Teilzeitpensum im Forstamt tätig sein. Zum Schluss der Delegiertenversammlung orientierte Heinz Engeler, Holzvermarktungsstelle Ostschweiz, über die Entwicklung im globalen Holzhandel und die Konzentration der Sägewerke, die auch in der Schweiz stattfinde.
Mario Tosato

Kantonsforstingenieur Paul Gruber und die WVTG-Vorstandsmitglieder Bernhard Friedrich, Roman Engeler und Paul Koch (von links) informieren über die Thurgauer Waldwirtschaft. (tos)
