Ausgabe Nummer 16 (2004)
Delikate Götterspeise
text">Ernährung und Rezepte
Schon im alten China kannte man den Rhabarber. Allerdings verwendete man ihn ausschliesslich als Heilpflanze. Später entdeckte man dann, dass die verdickten Blattstiele auch essbar sind. Erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts wird der Rhabarber als Nahrungsmittel genutzt. Vorher galt er auch bei uns als Arzneipflanze.
Die ersten zarten Stängel können schon bald im Garten geerntet werden, und der einheimische Rhabarber ist zum Teil bereits auf dem Markt erhältlich. Rhabarber wird vorwiegend zu süssen Gerichten verwendet, dennoch gehört er botanisch zu den Gemüsen, zur Familie der Knöterichgewächse.
In der Küche ist das «Gemüse für Süssspeisen» äusserst vielseitig: Kompott, Kuchen, Torten, Aufläufe, Gratins, Cremen und vieles mehr lassen sich daraus zubereiten, aber auch rassige süss-saure Chutneys oder pikante Gemüsebeilagen oder Saucen zu Fleischgerichten. Besonders beliebt ist auch die Götterspeise.
Delikate Götterspeise
Zutaten:
Rhabarberkompott:
800 g Rhabarber
120 g Zucker
nach Belieben wenig Zimt
100 g Zwieback oder Löffelbiscuit
etwas Erdbeerkonfitüre
Feine Vanillecreme:
3 Blatt Gelatine
6 dl Milch
3 EL Zucker
1/2 Päckli Vanillezucker
1/2 Vanillestängel, aufgeschlitzt
11/2 EL Stärkemehl
2 Eier
2 dl Rahm
Zubereitung:
Rhabarberkompott:
Rhabarber rüsten, waschen und in ein Zentimeter grosse Stücke schneiden. Mit dem Zucker in die Pfanne geben und erhitzen. Rasch tiefer schalten. Zugedeckt auf kleiner Stufe garen. Es gibt genügend Eigenflüssigkeit. Rhabarberkompott auskühlen lassen.
Feine Vanillecreme:
Gelatine in kaltes Wasser einlegen. Milch, Zucker, Aromen, Stärkemehl und Eier sehr gut verquirlen und unter gutem Rühren erhitzen. Sobald die ersten Blasen aufsteigen, Pfanne von der Herdplatte nehmen und die Creme in eine Schüssel anrichten. Sofort die gequollene Gelatine ausdrücken und unter Rühren zur heissen Creme geben. Vanillestängel entfernen. Während des Erkaltens die Creme ab und zu rühren.
In der Zwischenzeit den Zwieback oder die Löffelbiscuits mit Erdbeerkonfitüre bestreichen.
Rahm steif schlagen und unter die erkaltete Vanillecre
Zeit für Rhabarber
Die ersten zarten Stängel können schon bald im Garten geerntet werden, und der einheimische Rhabarber ist zum Teil bereits auf dem Markt erhältlich. Rhabarber wird vorwiegend zu süssen Gerichten verwendet, dennoch gehört er botanisch zu den Gemüsen, zur Familie der Knöterichgewächse.
In der Küche ist das «Gemüse für Süssspeisen» äusserst vielseitig: Kompott, Kuchen, Torten, Aufläufe, Gratins, Cremen und vieles mehr lassen sich daraus zubereiten, aber auch rassige süss-saure Chutneys oder pikante Gemüsebeilagen oder Saucen zu Fleischgerichten. Besonders beliebt ist auch die Götterspeise.
Delikate Götterspeise
Zutaten:
Rhabarberkompott:
800 g Rhabarber
120 g Zucker
nach Belieben wenig Zimt
100 g Zwieback oder Löffelbiscuit
etwas Erdbeerkonfitüre
Feine Vanillecreme:
3 Blatt Gelatine
6 dl Milch
3 EL Zucker
1/2 Päckli Vanillezucker
1/2 Vanillestängel, aufgeschlitzt
11/2 EL Stärkemehl
2 Eier
2 dl Rahm
Zubereitung:
Rhabarberkompott:
Rhabarber rüsten, waschen und in ein Zentimeter grosse Stücke schneiden. Mit dem Zucker in die Pfanne geben und erhitzen. Rasch tiefer schalten. Zugedeckt auf kleiner Stufe garen. Es gibt genügend Eigenflüssigkeit. Rhabarberkompott auskühlen lassen.
Feine Vanillecreme:
Gelatine in kaltes Wasser einlegen. Milch, Zucker, Aromen, Stärkemehl und Eier sehr gut verquirlen und unter gutem Rühren erhitzen. Sobald die ersten Blasen aufsteigen, Pfanne von der Herdplatte nehmen und die Creme in eine Schüssel anrichten. Sofort die gequollene Gelatine ausdrücken und unter Rühren zur heissen Creme geben. Vanillestängel entfernen. Während des Erkaltens die Creme ab und zu rühren.
In der Zwischenzeit den Zwieback oder die Löffelbiscuits mit Erdbeerkonfitüre bestreichen.
Rahm steif schlagen und unter die erkaltete Vanillecre
