Thurgauer Bauer

Aktuelle Ausgabe vom
14. September 2018


Der erste BäuerinnenZmorge auf dem Arenenberg übertraf alle Erwartungen

Ausgabe Nummer 12 (2017)

Kopf-, Bauch- und Seelennahrung

«Wir sind voll und ganz zufrieden», zieht Esther Maurer-Ammann Bilanz über den ersten BäuerinnenZmorge, der am Dienstag, 14. März 2017, am Arenenberg stattgefunden hatte. Die Erwartungen wurden sogar noch übertroffen, denn von ursprünglich angenommenen 70 teilnehmenden Frauen, kamen über 90 Interessierte. Sie wurden mit einem einladenden Frühstücksbuffet verwöhnt. Bei jedem Gedeck hatte es ein Zöpfli. «Das Zöpfli symbolisiert die verschiedenen Stränge, die wir heute morgen knüpfen wollen: Gedankenanstoss, Gemütlichkeit, Genuss und lockerer Austausch », so Esther Maurer-Ammann.

Für mit der Landwirtschaft verbundene Frauen
Der Anlass wurde von der Kommission Frauen in der Landwirtschaft des Verbandes Thurgauer Landwirtschaft (VTL) organisiert, federführend waren Esther Maurer-Ammann, Regula Böhi-Zbinden und Vreni Peter. Dazu Esther Maurer-Ammann: «Mit dem Bäuerinnen Zmorgen wollten wir einen Rahmen für Kopf-, Bauch- und Seelennahrung bieten, welcher den mit der Landwirtschaft verbundenen Frauen eine möglichst hohe Flexibilität lässt, ganz unkompliziert. » Die Frauen konnten zwischen 8.30 und 11.30 Uhr kommen und gehen, wie sie wollten. Sogar eine Kinderhüte wurde eingerichtet. Die Örgeli-Frauen Margrith Hegglin, Maria Streule und Anita Raschle sorgten für die musikalische Umrahmung.

Gute Durchmischung von Jung und Alt
Aus allen Teilen des Thurgaus trafen junge und gestandene Frauen aus der Landwirtschaft am Arenenberg ein. An den Tischen entstanden angeregte Gespräche über Familie, Beruf, Vereine usw. Manuela Schenk aus Ottoberg: «Der Bäuerinnen Zmorge war gut organisiert und gemütlich. Das Referat hat mich bestärkt, auch mal nein zu sagen, ohne mich schlecht zu fühlen. Die Durchmischung von Jung und Alt gefiel mir.» Auch Esther Schürch vom Klingenberg und Regula Fäh aus Eugerswil genossen einen Morgen in geselliger Runde. «Eigentlich wüsste man, dass man mehr ‹nein› sagen müsste. Deshalb war das Referat eine gute Auffrischung», so Regula Fäh. Regula Böhi- Zbinden freute sich ebenfalls über den grossen Aufmarsch der Frauen, «die Atmosphäre war stimmig, das Referat hat die Frauen gestärkt und alle gingen mit einem guten Gefühl heim! Was will man mehr!» Auch Esther Maurer-Ammann hatte am Ende des Morgens ein gutes Gefühl, «der Bäuerinnen- Zmorge findet jedenfalls 2018 im März wieder statt.»

Von der Wut zum Mut
Das Referat «Ich bin ich – echt und mutig» war fakultativ und fand dreimal hintereinander in einem anderen Raum statt. Heidi Hofer, Fachfrau für Prozessund Trauerbegleitung aus Zürich, ermunterte die Zuhörerinnen, Mut zum Handeln zu entwickeln und mit der Hand auf dem Herzen als Königinnen durchs Leben zu schreiten.


Salome Preiswerk Guhl
















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