Ausgabe Nummer 13 (2010)

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Die 26. Fleckviehauktion Ostschweiz in Frauenfeld

Gute Nachfrage bei tieferen Preisen

 

An der 26. Fleckviehauktion des Verbandes Ostschweizer Fleckviehzucht-Genossenschaften (VOFG) in Frauenfeld wurden 42 Tiere der 45 aufgeführten Tiere verkauft.

 

«Wir verzeichneten an unserer 26. Auktion mit 2990 Franken den tiefsten Durchschnittserlös seit sechs Jahren», bilanzierte Herbert Hablützel die 26. Auktion in Frauenfeld. Grundsätzlich ist aber ein Markt für Kühe vorhanden, wie der Verlauf der Auktion zeigte. So wurden schlussendlich auf einem eher gedrückten Preisniveau 42 der 45 aufgeführten Kühe verkauft. Das tiefe Preisniveau führt Hablützel auf die angespannte Marktlage zurück, welche aber die Käufer durchaus nicht vom Bieten abgehalten hat. Den höchsten Preis erzielte die im Dezember 2006 geborene Joyboy-Tochter Flo, welche für 3650 Franken den Besitzer wechselte. Zudem sorgte das frühlingshaft milde Wetter dafür, dass der Aufmarsch der Auktionsbesucher sich eher in Grenzen hielt. «Es freut uns aber, dass trotzdem Käufer die Gelegenheit nutzten, der Auktion über den Mittag einen Besuch abzustatten und während dem Wurstessen gar noch eine Kuh ersteigerten », betonte Hablützel, welcher sich jeweils mit seinem Team für einen reibungslosen Ablauf der Auktion sorgt. Diese wird zum Zweck der Absatzförderung von Fleckvieh und zur Schaffung rationeller Einkaufsmöglichkeiten durchgeführt.

Noch an der letzten Auktion im November 2009 wurde ein Durchschnittserlös von 3060 Franken erzielt. Im März 2009 lag der Durchschnittserlös bei 3230 Franken, und im November 2008 bei 3580 Franken. Dies zum Vergleich mit der Boomauktion im März 2008, wo im Mittel 4030 Franken pro Tier gelöst worden sind.

 

Roland Müller