Thurgauer Bauer

Aktuelle Ausgabe vom
14. September 2018


Die Gewinner besuchen den Thurgau

Ausgabe Nummer 33 (2017)

Erinnern wir uns zurück an den Thurgauer Stand an der Ausstellung «Südwestmesse» in Villingen Schwenningen. Da zog die Familie Palmer aus St. Georgen im Schwarzwald das grosse Los: drei Tage Erlebnisferien im Thurgau. Voller Erwartungen lösten sie kürzlich den Gewinn ein.

Offenbar gut geplant und organisiert, einen Tag nach dem 50. Geburtstag von Dirk, checkte das Paar im sommerlichen Arenenberg ein. Während dieser Zeit weilten die Kinder in einem Jugendlager in Friedrichshafen.
An dem Tagen gab sich das Ehepaar ganz dem Arenenberg und seiner Geschichte hin und genoss zudem die Bademöglichkeiten im See. Der Genuss der herrlichen Umgebung bei schönstem Wetter und all die geschichtlichen Hintergründe faszinierten die Schwarzwälder. Dies wohl auch in Bezug auf ihre Tätigkeit im Bildungsbereich, sei es an der Hochschule im Schwarzwald oder in Kulturkreisen am Wohnort.

Vorstellen Kanton: Typisch Thurgau
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des Thurgaus und seiner Besonderheiten oder anders ausgedrückt «typisch Thurgau». Dabei ging es in einer geführten Reise durch den Thurgau. Nach einer Fahrt durch die Unterseeregion ging es über den Seerücken zur Käserei von Schloss Herdern. Mit der wunderbaren Aussicht auf die Alpenkette wurde geografisch die Vielfalt des Thurgaus untermalt. In der Schlosskäserei zeigte Käsemeister Arnold Bänteli das Vorgehen zur Käseherstellung sowie Spezialitäten im eindrücklichen Käselager. Dabei kam auch zur Sprache, dass es in ganz Baden-Württemberg praktisch keine grösseren Käsereien mehr gibt und der Schweizer Käse dadurch sehr beliebt ist. Die Käsedegustation nahe der grossen Käsepräsentation an der Käsetheke, aber auch im Rahmen der Auswahl von Regionalprodukten im Schlossladen, passte ideal ins Tagesprogramm.
Ein weiterer Programmpunkt war bei Weinfelden angesagt. Bei schönstem Ausblick vom Ottenberg und in einem top modernen Kellereibau konnte der Apéro kredenzt werden. Nach der persönlichen Vorstellung des feinen Apéroweines durch Michael Burkhart vom Weingut Burkhart waren die Gäste aus dem Schwarzwald beeindruckt.

Währschafte Gastronomie
Auch Weinfelden selbst gefiel den Schwarzwälder Gästen. Der geschichtsträchtige, gepflegte Ortskern, gespickt mit modernen Bauten und wirtschaftlichem Leben, wie auch die währschafte Gastronomie im Ort oder am Ottenberg, freute die deutschen Gäste. Gleichzeitig fragten sie sich, warum in Weinfelden nicht mehr Sommertouristen anzutreffen sind. Sie sind wohl vom Schwarzwald, seiner Region und dem westlichem Bodensee anderes gewohnt, mit den jährlich rund 8 bis 10 Mio. Besuchern. Auf jeden Fall bewunderten die Preisgewinner beim Mittagessen hoch auf dem Ottenberg das Alpenpanorama. Einmal mehr stellte sich heraus, dass die Süddeutschen die Schweiz sehr gut kennen. So berichteten die im Turnverein und Sportverein mitwirkenden Palmers von Wanderungen in den Schweizer Bergen, beispielsweise auf den Säntis und bis hin über den «Lisengrat».
Dies ist typisch und stellvertretend für die Baden- Württemberger, ein Volk von 11 Mio. Einwohnern, welche die Schweiz und ihre Produkte sehr gut kennen und schätzen. Immerhin arbeiten rund 250 000 Personen als Grenzgänger in der Schweiz. Es bestehen etliche familiäre Bande über die Grenze. Auch Palmers haben familiäre Beziehungen vom deutschen St. Georgen bis nach Romanshorn. Grund genug also für die Schweiz, vor allem für den Kanton Thurgau, die Beziehungen zum nahe gelegenen, wirtschaftlich starken Süddeutschland zu pflegen. Als positive Botschafter können wir auf jeden Fall auf Familie Palmer aus St. Georgen zählen.


BBZ Arenenberg
Bernhard Müller
Leiter Regionale Entwicklung



















« zurück zur Übersicht