Thurgauer Bauer

Aktuelle Ausgabe vom
13. Juli 2018


Die Strohballenarena wird international

Ausgabe Nummer 12 (2016)

Die Strohballenarena greift aktuelle Themen der Land und Ernährungswirtschaft auf und macht diese der Bevölkerung «leicht verdaulich » zugänglich. Das grosse Interesse an der Strohballenarena der Regio Frauenfeld, die bereits dreimal in der Region Frauenfeld und einmal in Zürich stattfand, blieb auch im nahen Ausland nicht unbemerkt. Mit verschiedenen Partnern aus Deutschland und der Schweiz findet die Veranstaltungsreihe in den nächsten zwei Jahren mit sechs grenzübergreifenden Ausgaben ihre Fortsetzung.

Wertschätzung und internationaler Ansatz
Die Initianten der Strohballenarena freuen sich sehr darüber, dass die Strohballenarena bei Fach- wie Privatpersonen, aus Stadt und Land und von jung bis alt grossen Anklang findet. «Die Regio Frauenfeld begrüsst es, dass die Strohballenarena, die im Rahmen der Umsetzung der Schlüsselprojekte zu den Erfolgsfaktoren initiiert wurde, auch auf deutscher Seite wahrgenommen wurde», so Daniel Bauer, Projektleiter der Schlüsselprojekt-Erfolgsfaktoren der Regio Frauenfeld. Strohballenarena-Mitinitiant Frank Burose, Geschäftsführer des Kompetenznetzwerks Ernährungswirtschaft, ergänzt: «Das ist ein Zeichen der Wertschätzung und zeigt, dass wir «einen Nerv getroffen haben» und bei den ersten vier Auflagen nicht alles falsch gemacht haben.»
So kam es, dass Michael Baldenhofer, Leiter der Stabsstelle für Regionalentwicklung im Landkreis Konstanz, im Thurgau «angeklopft» hat, um die Strohballenarena grenzübergreifend anzubieten. Der Kontakt zum Kompetenznetzwerk bestand und so war bereits im ersten Gespräch klar: «wir machen es gemeinsam». Und dies ist ganz im Sinne von Michael Baldenhofer: «Ich war von der Strohballenarena sofort begeistert. Aus dem Gespräch entwickelte sich die Idee einer grenzüberschreitenden Strohballenarena, die massgeblich durch den Kleinprojektefonds der Internationalen Bodensee Konferenz gefördert wird. «Denn beidseits des Rheins verspürt, die sich von der Urproduktion immer weiter entfernende Bevölkerung das Bedürfnis, Informationen aus der Land- und Ernaehrungswirtschaft hautnah erleben und erfahren zu können,» pflichtet Bernhard Müller, Leiter Regionale Entwicklung im BBZ Arenenberg dem Trio bei.

Authentisch, informativ und verbindend
Die Strohballenarena mit authentischen Bezügen zur landwirtschaftlichen Urproduktion wird grenzübergreifend ausgerichtet. Im Fokus stehen nun Themen und Fragestellungen (zum Beispiel Fischerei am und im Bodensee, artgerechte Tierhaltung, neue Schädlinge und Pflanzenkrankheiten u. a.), die bodenseeweit von Interesse sind. Für die Jahre 2016 und 2017 sind insgesamt sechs Veranstaltungen geplant. Die Anlässe sind für die breite Öffentlichkeit bestimmt und kostenfrei.
Die Organisatoren und weitere Partner wollen den Menschen die Land- und Ernährungswirtschaft, wie Sie sich heute darstellt, öffnen und näher bringen. Die beiden eng verknüpften Branchen «Landwirtschaft » und «Ernährungshandwerk» sind für den grenzübergreifenden Bodensee sehr wichtig und prägend. Mit dem Veranstaltungsformat der Strohballenarena wird diese Bedeutung grenzübergreifend hervorgehoben. Der Öffentlichkeit sollen die Leistungen und Herausforderungen der Land- und Ernährungswirtschaft aufgezeigt und damit zur Stärkung dieser Branchen beitragen werden.
Die ersten vier Strohballenarenen wurden in verschiedenen Thurgauer Gemeinden der Regio Frauenfeld sowie in Zürich durchgeführt. Die Themenbereiche waren Milchwirtschaft, Kartoffeln, Legehennen sowie Früchte und Gemüse. An den bisherigen Veranstaltungen nahmen jeweils bis zu 120 Besucherinnen und Besucher teil. Das Format der Strohballenarena wurde von der Regio Frauenfeld in Zusammenarbeit mit dem Kompetenznetzwerk Ernährungswirtschaft und dem Bildungs- und Beratungszentrum Arenenberg aufgebaut.
Der Südkurier und die Thurgauer Zeitung sind Medienpartner der Internationalen Strohballenarena.


www.strohballenarena.info




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