Ausgabe Nummer 28 (2006)
Die Thurgauer Bodenprobenaktion
Die Thurgauer Bodenprobenaktion wird ab sofort in der Region Seerücken-West, Seebachtal und Unterthurgau angeboten (Karte Region B, Berlingen?Schlatt?Uerschhausen?Herdern?Felben?Homburg). Die Landis dieser Region stellen sich als Sammelstellen zur Verfügung und bieten den Service vom Juli 2006 bis Ende März 2007 an. Sie sind mit dem nötigen Material ausgerüstet und nehmen die Bodenproben auch entgegen. Von dort werden die Proben monatlich durch das Labor Arenenberg abgeholt. Proben können das ganze Jahr über auch direkt ans Bodenlabor Arenenberg, 8268 Salenstein, angeliefert oder per Post zugesandt werden.
Bodenproben lohnen sich
Bodenproben geben Auskunft über die Nährstoff- und Kalkversorgung der Böden. Sie ermöglichen es, das Nährstoffangebot für die Pflanzen ausgewogen zu gestalten. Dies führt zum optimalen Gedeihen der Acker- und Grünlandpflanzen. Dank Bodenproben können die bereits im Boden vorhandenen Nährstoffe bei der Düngung berücksichtigt werden. Dadurch lassen sich Unterversorgungen und extreme Überversorgungen bei einzelnen Nährelementen vermeiden. Dies fördert das Pflanzenwachstum und verbessert die Qualität der Ernteprodukte (zum Beispiel weniger Kali-Überschuss im Wiesenfutter und damit weniger Probleme betreffend die Fruchtbarkeit des Milchviehs). Eine gezielte, auf die Bodenvorräte abgestimmte Düngung erlaubt es im Weiteren, die Düngerkosten tief zu halten und die vorhandenen Hofdünger optimal zu verteilen und bedarfsgerecht einzusetzen. Bodenproben geben auch Auskunft über die Kalkreserven und den pH-Wert (Säuregrad) der Böden. Durch rechtzeitige Kalkung kann der Versauerung entgegengewirkt werden. Die Anforderungen von anspruchsvollen Pflanzen (wie zum Beispiel Zuckerrüben) an den Boden können dadurch besser erfüllt werden.
Bodenproben regelmässig erneuern
Um die Nährstoffvorräte und die Entwicklung der Bodenreaktion (pH-Wert) zu kennen, ist es sinnvoll, die Böden regelmässig alle 5 Jahre zu untersuchen. Für die Erfüllung des ökologischen Leis-tungsnachweises (öLN) sind von allen Parzellen (ab 30 a) eines Betriebes gültige Bodenproben nötig. Davon ausgenommen sind Flächen mit Düngeverbot, wenig intensiv genutzte Wiesen und Dauerweiden. Die Probenresultate dürfen jeweils nicht älter sein als 10 Jahre für den öLN sowie die IP-Suisse-, Obst- und Beeren-Label sowie 5 Jahre für Gemüse-Label und 2 Jahre bei Label-Gemüse im Gewächshaus.
Zeitpunkt der Probenahme
Der beste Zeitpunkt für die Entnahme der Bodenproben ist nach der Ernte der Kultur (Sommer bis Winter). Die Probenahme muss in jedem Falle vor einer allfälligen Düngergabe oder vor einem Weidegang erfolgen (oder nach einer Wartefrist von mindestens 6 Wochen).
Korrekte Probenahme entscheidend
Um bei der Bodenuntersuchung brauchbare Resultate zu erhalten, muss in allen Bereichen, vom Stechen auf dem Felde über das Messen im Labor bis zum Versand der Messresultate qualitätsbewusst gearbeitet werden. Es gilt also bereits beim Stechen darauf zu achten, dass sich eine gute zutreffende Durchschnittsprobe für die Parzelle ergibt. Es lohnt sich, die Hinweise auf der Probeanleitung zu beachten.
Zugelassen für öLN und empfohlen für Düngeberatung
Die Bodenproben werden durch das Bodenlabor Arenenberg untersucht. Unser Labor unterzieht sich alljährlich den Ringanalysen der landwirtschaftlichen Forschungsanstalten. Aufgrund der positiven Ergebnisse ist unser Labor seit 1996 (Einführung dieser Überprüfungen) für die Bodenuntersuchungen für den ökologischen Leistungsnachweis zugelassen und für die Bodenuntersuchung für die Düngeberatung im Acker- und Futterbau und den Spezialkulturen von den Forschungsanstalten empfohlen.
Bodenlabor Arenenberg, Jakob Ingold / Gregor Affolter, Telefon 071 663 32 35 / 15
Wo können Bodenproben abgegeben werden?
Folgende Landis stellen sich in verdankenswerter Weise als Bodenproben-Sammelstellen zur Verfügung:
Bodenproben lohnen sich
Bodenproben geben Auskunft über die Nährstoff- und Kalkversorgung der Böden. Sie ermöglichen es, das Nährstoffangebot für die Pflanzen ausgewogen zu gestalten. Dies führt zum optimalen Gedeihen der Acker- und Grünlandpflanzen. Dank Bodenproben können die bereits im Boden vorhandenen Nährstoffe bei der Düngung berücksichtigt werden. Dadurch lassen sich Unterversorgungen und extreme Überversorgungen bei einzelnen Nährelementen vermeiden. Dies fördert das Pflanzenwachstum und verbessert die Qualität der Ernteprodukte (zum Beispiel weniger Kali-Überschuss im Wiesenfutter und damit weniger Probleme betreffend die Fruchtbarkeit des Milchviehs). Eine gezielte, auf die Bodenvorräte abgestimmte Düngung erlaubt es im Weiteren, die Düngerkosten tief zu halten und die vorhandenen Hofdünger optimal zu verteilen und bedarfsgerecht einzusetzen. Bodenproben geben auch Auskunft über die Kalkreserven und den pH-Wert (Säuregrad) der Böden. Durch rechtzeitige Kalkung kann der Versauerung entgegengewirkt werden. Die Anforderungen von anspruchsvollen Pflanzen (wie zum Beispiel Zuckerrüben) an den Boden können dadurch besser erfüllt werden.
Bodenproben regelmässig erneuern
Um die Nährstoffvorräte und die Entwicklung der Bodenreaktion (pH-Wert) zu kennen, ist es sinnvoll, die Böden regelmässig alle 5 Jahre zu untersuchen. Für die Erfüllung des ökologischen Leis-tungsnachweises (öLN) sind von allen Parzellen (ab 30 a) eines Betriebes gültige Bodenproben nötig. Davon ausgenommen sind Flächen mit Düngeverbot, wenig intensiv genutzte Wiesen und Dauerweiden. Die Probenresultate dürfen jeweils nicht älter sein als 10 Jahre für den öLN sowie die IP-Suisse-, Obst- und Beeren-Label sowie 5 Jahre für Gemüse-Label und 2 Jahre bei Label-Gemüse im Gewächshaus.
Zeitpunkt der Probenahme
Der beste Zeitpunkt für die Entnahme der Bodenproben ist nach der Ernte der Kultur (Sommer bis Winter). Die Probenahme muss in jedem Falle vor einer allfälligen Düngergabe oder vor einem Weidegang erfolgen (oder nach einer Wartefrist von mindestens 6 Wochen).
Korrekte Probenahme entscheidend
Um bei der Bodenuntersuchung brauchbare Resultate zu erhalten, muss in allen Bereichen, vom Stechen auf dem Felde über das Messen im Labor bis zum Versand der Messresultate qualitätsbewusst gearbeitet werden. Es gilt also bereits beim Stechen darauf zu achten, dass sich eine gute zutreffende Durchschnittsprobe für die Parzelle ergibt. Es lohnt sich, die Hinweise auf der Probeanleitung zu beachten.
Zugelassen für öLN und empfohlen für Düngeberatung
Die Bodenproben werden durch das Bodenlabor Arenenberg untersucht. Unser Labor unterzieht sich alljährlich den Ringanalysen der landwirtschaftlichen Forschungsanstalten. Aufgrund der positiven Ergebnisse ist unser Labor seit 1996 (Einführung dieser Überprüfungen) für die Bodenuntersuchungen für den ökologischen Leistungsnachweis zugelassen und für die Bodenuntersuchung für die Düngeberatung im Acker- und Futterbau und den Spezialkulturen von den Forschungsanstalten empfohlen.
Bodenlabor Arenenberg, Jakob Ingold / Gregor Affolter, Telefon 071 663 32 35 / 15
Wo können Bodenproben abgegeben werden?
Folgende Landis stellen sich in verdankenswerter Weise als Bodenproben-Sammelstellen zur Verfügung:
| Sammelstelle |
Adresse |
PLZ, Ort |
Telefon |
| Landi Untersee und Rhy | Frauenfelderstrasse 18 | 8264 Eschenz | 052 741 23 12 |
| Landi Untersee und Rhy | Käsereistrasse 23 | 8560 Wagenhausen | 052 741 18 05 |
| Landi Schlatt und Umgebung | Frauenfelderstrasse 96 | 8252 Schlatt | 052 657 18 21 |
| LG Nussbaumen-Uerschhausen | Dorfstrasse 2 | 8537 Nussbaumen | 052 745 10 05 |
| Landi Hüttwilen und Umgebung | Im Winkel 4 | 8536 Hüttwilen | 052 748 00 44 |
| Landi Thurtal | Hauptstrasse 36 | 8552 Felben | 052 765 11 44 |
| Landi Seerücken |
Hauptstrasse 21 |
8507 Hörhausen |
052 745 10 05 |
| Angebote und Preise - Standardanalysen für öLN + Düngung |
(exkl. MwSt.) |
| Futterbau/Ackerbau P.K (Vorrat (AAE-Methode) + wo nötig CO2-Methode |
|
| pH-Wert, Fühlprobe (Bodenart und Humus geschätzt, Kalktest) | CHF 31.00 |
| wie oben, zusätzlich mit Magnesium (Mg) |
CHF 35.00 |
| Gemüsebau (Vollanalyse) P, K, Mg, (Vorrat) | |
| pH-Wert, Fühlprobe |
CHF 35.00 |
| Gemüsebau (Vollanalyse) P, K, Mg, Ca (Vorrat u. leicht verfügbar), | |
| pH-Wert, fühlprobe |
CHF 80.00 |
| Obstbau/Beerenbau/Rebbau | |
| P, K, Mg, Ca (Vorrat und leicht verfügbar), | |
| pH-Wert, Fühlprobe, org. Substanz |
CHF 97.00 |
| Obstbau/Rebbau (Untergrund) P, K, Mg, Ca (Vorrat), | |
| pH-Wert, Fühlprobe |
CHF 45.00 |
| Hausgarten P, K, Mg (Vorrat und leicht verfügbar) | |
| pH-Wert, Fühlprobe, org. Substanzen |
CHF 87.00 |
