Thurgauer Bauer

Aktuelle Ausgabe vom
13. Juli 2018


Die Thurgauer Landwirtschaft an der WEGA 2014

Ausgabe Nummer 37 (2014)

An der 63. WEGA in Weinfelden vom 25. bis 29. September gibt es gleich mehrere Highlights, so die Sonderschau der Zuckerrübenpflanzer oder den Wega Bauernhof.

«Alle Jahre das Gleiche», sagen die einen, während andere meinen: «Ich sehe und erlebe immer wieder Neues». Dieser scheinbare Widerspruch im Empfinden ist ein Erfolgsfaktor vieler Messen und Ausstellungen, so auch der WEGA. Altbekanntes wird mit Neuem verbunden, die Erinnerung an schöne Erlebnisse und das Entdecken von neuen Aspekten sind Kennzeichen einer positiven Weiterentwicklung. Das gilt auch für den Bauernhof. Die WEGA hat sich in den letzten 20 Jahren speziell im Bereich der Landwirtschaft, von der ursprünglichen Handelsplattform (Verkaufsmesse) zu einer Kommunikationsplattform, Erlebnis- und Genussmesse entwickelt. Konsumentinnen und Konsumenten informieren sich dabei im Rahmen der vielseitigen Ausstellungen und Präsentationen auch über die Land- und Ernährungswirtschaft. Ein wesentliches Element sind dabei auch die Tiere; der Bauernhof mit seinem Stallgeruch gehört zu den Markenzeichen der WEGA.

Vier-Rassenschau-Schau der Thurgauer Milchkühe
An jeder Ausstellung, so auch an der WEGA sind Tierausstellungen ein Publikumsmagnet. Bereits zum fünften Mal wird heuer eine Vier-Rassen-Ausstellung durchgeführt, nach dem gleichen erfolgreichen Konzept wie in den Vorjahren. 32 der besten Kühe der vier Milchrassen Braunvieh, Holstein, Fleckvieh und Jersey aus dem Thurgau werden am Donnerstag aufgeführt und bleiben während der ganzen Messedauer ausgestellt. Am Samstag wird Ausstellungsrichter Stefan Gut aus Birmensdorf bei den vier Rassen je die Miss WEGA und die Miss Schöneuter erküren.
Bereits zum 12. Mal findet am WEGA-Sonntag der beliebte WEGA-Kälberwettbewerb statt. Die Teilnahme steht für Kinder mit Kälbern aller vier Rassen oder auch mit Kreuzungskälbern offen. Der Auftritt der Kinder aller Altersstufen mit ihren geschmückten Kälbern und ihrem frischen Auftreten ist an jeder WEGA ein Publikumsmagnet. Für die originellste Präsentation und für das am schönsten geschmückte Kalb gibt es einen Spezialpreis. Der Kälberwettbewerb ist auch ein Anziehungspunkt für die nichtbäuerliche Bevölkerung.

Sonderschau der Zuckerrübenpflanzer
Ein Highlight ist sicher die Sonderschau der Zuckerrübenpflanzer aus Anlass des 75 Jahr Jubiläums der Ostschweizer Vereinigung für Zuckerrübenanbau (OVZ). 2700 Landwirte pflanzen in der Ostschweiz Zuckerrüben an. Die Zuckerfabrik Frauenfeld produziert daraus jährlich 120 000 Tonnen Zucker. Konsumenten und Industrie schätzen die hohe Qualität dieses nachhaltig und sozialverträglich produzierten Grundnahrungsmittels. Zuckerrüben sind ein Meisterwerk der Natur. Das Blattwerk produziert dreimal soviel Sauerstoff wie eine vergleichbare Waldfläche.

Pinzgauer-Ammenkuh
Mutterkühe und Kälber gehören neben Milchkühen im Thurgau zum Landschaftsbild. An der WEGA sind verschiedene Mutterkuhrassen, darunter erstmals eine Pinzgauer-Ammenkuh ausgestellt. Auch Exoten wie die aus Südamerika stammenden Lamas und Alpakas sind in der Schweizer Landwirtschaft keine Seltenheit mehr. Dazu kommen die bekannten Bauernhoftiere wie Hausesel, Ziegen, Schafe, Legehennen und Wollschweine. Mit von der Partie sind auch die Kleintierzüchter mit Kaninchen.


Pd/tos







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