Ausgabe Nummer 27 (2003)
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren
| 1.-August-Brunch auf dem Bauernhof | ||||
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| Seit 1993 laden die Schweizer Bauernfamilien am 1. August zum "Buure-Zmorge" auf dem Bauernhof ein. Ganz nach dem Motto "Tischlein deck dich" dürfen sich die Gäste an einem reichhaltigen Buffet nach Herzenslaune bedienen und können ihren freien Tag in Ruhe und in gemütlicher Atmosphäre geniessen. Der Brunch bietet den Gästen die Möglichkeit, sich von der Natürlichkeit und dem einzigartigen Geschmack der Produkte zu überzeugen und die Arbeit und Hingabe, die hinter jedem einzelnen Produkt steht, einmal selbst mitzuerleben. | ||||
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| Ein Dutzend Betriebe Im Kanton Thurgau bieten in diesem Jahr wiederum 12 Betriebe am Bundesfeiertag das einmalige Erlebnis auf dem Bauernhof an. Die Vorbereitungen dazu laufen auf Hochtouren, wie Marianne Jöhr erklärte, die beim Thurgauer Bauernverband zuständig für die kantonale Koordination ist. Letzte Woche informierte ein Vertreter des diesjährigen Co-Sponsors «Appellation d?orgine controllée» (AOC) die Brunch-Anbieter über seine Dienstleistungen (siehe auch Kasten). Wie Marianne Jöhr meinte, setzen sich die Anbieterinnen und Anbieter mit vollem Engagement für den Anlass ein. «Es gibt keinen Betrieb, der nicht irgendeine zusätzliche Attraktion bereithält, wie beispielsweise Kutschenfahrten, spezielle Betriebsrundgänge oder einen Wettbewerb.» Auf den meisten Höfen ist die Platzzahl beschränkt, einzelne Betrieb sind bereits wieder ausgebucht. Rechnet man mit durchschnittlich 300 Teilnehmern pro Hof, so werden im Kanton immerhin zwischen 3500 und 4000 Gäste verpflegt. Viele Betriebe können auf treue Stammgäste zählen. Beträchtlicher Aufwand «Der Aufwand sowohl zeitlich wie auch finanziell ist beträchtlich», ruft Marianne Jöhr in Erinnerung. Dies dürfte wohl auch ein Grund dafür sein, dass die Zahl der Anbieter in den letzten Jahren von 24 auf 12 zurückgegangen ist. Grossanlässe wie der 1.-August-Brunch brächten viele Betriebe in einen Zeit- und Interessenkonflikt ? gerade vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation. So werde das zur Tradition gewordene Angebot bei einem Generationenwechsel oftmals aufgegeben. Für Marianne Jöhr ist es daher an der Zeit, über neue Formen des Bauernbrunches nachzudenken, beispielsweise indem nicht mehr einzelne Betriebe, sondern Landfrauenvereine und Agroberatungs-Gruppen den Brunch gemeinsam auf jeweils wechselnden Betrieben anbieten. «Die Nachfrage jedenfalls, die ist ungebrochen!», freut sich Marianne Jöhr. (hil) |
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