Ausgabe Nummer 14 (2004)

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Dunkle Wolken am Zuckerhimmel

> Generalversammlung der Zuckerfabriken Aarberg und Frauenfeld in Frauenfeld  
Dunkle Wolken am Zuckerhimmel
 
Im abgelaufenen Geschäftsjahr weisen die Zuckerfabriken Aarberg und Frauenfeld AG (ZAF) einen Cashflow von 27,4 Millionen Franken bei Investitionen von 19,2 Millionen Franken aus. Die Branche wurde durch den ersten vierjährigen Leistungsauftrag gestärkt.  
Laut Direktor Josef Arnold wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt 221 865 Tonnen Zucker gewonnen. (tos)

Die Zahlen wurden von Käthi Bangerter,Vizepräsidentin, Aarberg, präsentiert.

Ständerat Phillip Stähelin wies auf die Probleme der Zuckerwirtschaft hin. (tos)

«Sie,Aktionärinnen und Aktionäre, verfügen heute mit den Zuckerfabriken Aarberg und Frauenfeld AG (ZAF) über eine Unternehmung, die nach zeitgemässen Methoden erfolgreich betrieben wird und in zwei technisch leistungsfähigen und energieeffizienten Fabriken qualitativ hervorragenden Zucker und ebensolche Nebenprodukte herstellt, die erfolgreich vermarktet werden», begrüsste Ständerat Philipp Stähelin, Verwaltungsratspräsident ZAF, die 221 Aktionärsvertreter und zahlreichen Gäste an der 90. Generalversammlung. Die gesunde Finanzlage anerkennen auch die Banken. Die Kreditwürdigkeit und das Rating können trotz sinkenden Bundesabgeltungen und bedrohlicher WTO- und EU-Szenarien gewahrt werden. Mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr endet der erste Leistungsauftrag des Bundes für die ZAF, aus der die Unternehmung gestärkt heraus geht.

Abgeltung sinkt weiter
Der Ausblick auf die Zukunft richte sich auf ein schwieriges Umfeld. Stähelin wörtlich: «Kaum je hingen so dunkle Wolken über der Zuckerwir