Ausgabe Nummer 39 (2007)
Ein Glücksfall für die Berufsbildung und den Standort Arenenberg
Seit dem 1. September 2007 halten die schweizerischen Instrumentenbauer die überbetrieblichen
Kurse am Bildungs- und Beratungszentrum Arenenberg ab. Der Ausbildungsstandort
Arenenberg wird ab Sommer 2008 für die Klavier-, Blasinstrumenten-,
Orgel- und Orgelpfeifenbauer sowie Blasinstrumentenreparateure ausgebaut. Somit
öffnet sich die landwirtschaftliche Schule neuen Berufsgruppen und nutzt die bestehende
Infrastruktur.
Die Interessengemeinschaft der Musikinstrumentenbauer (IGMIB) setzte sich zum Ziel, die Ausbildung in Zusammenarbeit mit verschiedenen Dachverbänden und dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) in der Schweiz zu verankern und die nationalen Lehrbetriebe zu unterstützen. Gesucht wurde mit einem Anforderungskatalog der Standort, welcher mit der vorhandenen Infrastruktur dieser handwerklichen Ausbildung gerecht wird. Das Bildungs- und Beratungszentrum Arenenberg setzte sich gegen neun weitere Standorte für den Ausbildungsort durch. Weil der Unterricht schweizweit und in Blockkursen stattfindet, unterstützten die Lehrmeister aus der gesamten Schweiz den Standort Thurgau. Das vorhandene Internat und die hervorragende Infrastruktur mit den Holz- und Metallwerkstätten können durch kleine Erweiterungen an die neue Berufsgruppe angepasst werden.
Plötzlich scheint der Arenenberg nicht mehr am Rande der Ostschweiz zu liegen, sondern ist mitten im europäischen Berufsbildungsgeschehen. Mit dem schweizerischen Zusammenzug der Musikinstrumentenbauer und deren Spezialrichtungen Klavier-, Blasinstrumenten-, Orgelund Orgelpfeifenbauer sowie Blasinstrumentenreparateur zu einem Beruf mit einer Berufsfachschule am Arenenberg wird das Interesse im nahen Ausland für das künstlerische Handwerk geweckt. In vielen europäischen Ländern ist der Beruf des Musikinstrumentenbauers bereits ausgestorben, und nur selten sind Fachleute zu finden. Nun rückt aber der Thurgau ins Zentrum, was zu verschiedenen Anfragen aus Deutschland und Österreich geführt hat, welche den Standort und dessen Nähe begrüssen.
Dass mit einer steigenden Lehrlingszahl die Lehrbetriebe und der Kanton Thurgau in den Kosten entlastet wird, ist für die Zukunft geplant. In erster Linie geht es zuerst um den Wiederaufbau der Strukturen in der Musikinstrumentenbranche und die Etablierung des bereits guten Ansehens der Schweizer Fachleute sowie der nationalen Grundbildung. So unterstützt der Regierungsrat und speziell das Departement für Erziehung und Kultur mit RR Dr. Jakob Stark die Integration von weiteren Spezialrichtungen im Musikinstrumentenbau und somit die ganzjährige Auslastung des Bildungs- und Beratungszentrums Arenenberg.
BBZ Arenenberg, EDV und Kommunikation, Debora Ventura
Die Interessengemeinschaft der Musikinstrumentenbauer (IGMIB) setzte sich zum Ziel, die Ausbildung in Zusammenarbeit mit verschiedenen Dachverbänden und dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) in der Schweiz zu verankern und die nationalen Lehrbetriebe zu unterstützen. Gesucht wurde mit einem Anforderungskatalog der Standort, welcher mit der vorhandenen Infrastruktur dieser handwerklichen Ausbildung gerecht wird. Das Bildungs- und Beratungszentrum Arenenberg setzte sich gegen neun weitere Standorte für den Ausbildungsort durch. Weil der Unterricht schweizweit und in Blockkursen stattfindet, unterstützten die Lehrmeister aus der gesamten Schweiz den Standort Thurgau. Das vorhandene Internat und die hervorragende Infrastruktur mit den Holz- und Metallwerkstätten können durch kleine Erweiterungen an die neue Berufsgruppe angepasst werden.
Plötzlich scheint der Arenenberg nicht mehr am Rande der Ostschweiz zu liegen, sondern ist mitten im europäischen Berufsbildungsgeschehen. Mit dem schweizerischen Zusammenzug der Musikinstrumentenbauer und deren Spezialrichtungen Klavier-, Blasinstrumenten-, Orgelund Orgelpfeifenbauer sowie Blasinstrumentenreparateur zu einem Beruf mit einer Berufsfachschule am Arenenberg wird das Interesse im nahen Ausland für das künstlerische Handwerk geweckt. In vielen europäischen Ländern ist der Beruf des Musikinstrumentenbauers bereits ausgestorben, und nur selten sind Fachleute zu finden. Nun rückt aber der Thurgau ins Zentrum, was zu verschiedenen Anfragen aus Deutschland und Österreich geführt hat, welche den Standort und dessen Nähe begrüssen.
Dass mit einer steigenden Lehrlingszahl die Lehrbetriebe und der Kanton Thurgau in den Kosten entlastet wird, ist für die Zukunft geplant. In erster Linie geht es zuerst um den Wiederaufbau der Strukturen in der Musikinstrumentenbranche und die Etablierung des bereits guten Ansehens der Schweizer Fachleute sowie der nationalen Grundbildung. So unterstützt der Regierungsrat und speziell das Departement für Erziehung und Kultur mit RR Dr. Jakob Stark die Integration von weiteren Spezialrichtungen im Musikinstrumentenbau und somit die ganzjährige Auslastung des Bildungs- und Beratungszentrums Arenenberg.
BBZ Arenenberg, EDV und Kommunikation, Debora Ventura

Bauer zu Bauer: Die Musikinstrumentenbauer holen sich künftig einen wichtigen Teil ihrer Ausbildung auf dem Arenenberg. (zVg)
