Thurgauer Bauer

Aktuelle Ausgabe vom
12. Oktober 2018


Einführung der digitalen Flächenerfassung mittels GIS im 2018 (Teil 2)

Ausgabe Nummer 47 (2017)

Mit der Flächenerfassung mittels eines geographischen Informationssystems (GIS) können verschiedene Vorteile genutzt werden. So können parzellenübergreifende Flächen zu einer Einheit zusammengefasst werden. Das Landwirtschaftsamt gibt wenn möglich die bestehende Kulturendeklaration aus dem Vorjahr als Grundlage für die Betriebsstrukturdatenerhebung 2018 vor.

Für die Betriebsstrukturdatenerhebung 2018 werden den Deklarationspflichtigen die Flächen und Kulturen im LAGIS aus dem Jahr 2017 als Grundlage vorgegeben. So sind – mehrheitlich bei Grünlandbetrieben – im Idealfall keine Anpassungen vorzunehmen. Die vorgegebenen Abgrenzungen sind vom Landwirt zu prüfen und bei Unstimmigkeiten anzupassen. Die gezeichneten Flächen sind massgebend für die Berechnungen der Direktzahlungen 2018.
Der Bewirtschafter kann neu als Vorteil von LAGIS sinnvolle Bewirtschaftungseinheiten bilden, indem er angrenzende Parzellen zusammenfasst.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte
Zur Erfassung und Bearbeitung der Flächen und Kulturen stehen dem Landwirt im LAGIS verschiedene Werkzeuge zur Verfügung. Flächen können zum Beispiel neu gezeichnet, verändert, geteilt, zusammengefasst oder gelöscht werden. Der Landwirt wird vom LAGIS optimal unterstützt, damit Erfassungen einfach und genau ausgeführt werden können. Mit dem Zeichnen der Kulturen sind für alle Nutzer eine hohe Nachvollziehbarkeit der Flächendeklaration gegeben.

Schulung und Unterstützung der Landwirte
Das Landwirtschaftsamt bietet den Deklarationspflichtigen während der Betriebsstrukturdatenerhebung bei der Flächenerfassung telefonische Unterstützung an. Zudem werden vor der Datenerhebung Lernvideos veröffentlicht, um die Abläufe kennenzulernen.
Weitere Informationen zum LAGIS werden im Dezember publiziert.


Frauenfeld, November 2017
Landwirtschaftsamt







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