Ausgabe Nummer 5 (2008)
Ernährung und Rezepte: Fasnachtsspezialitäten
Kaum sind die Festtage vorbei, haben schon wieder die Fasnachtsspezialitäten Hochsaison.
Berliner, Fasnachtschüechli und Schenkeli sind sicher die bekanntesten Vertreter
ihrer «Zunft», aber es gibt auch noch viele andere.
Der Brauch der Fasnachtsbäckerei ist schon alt und eng mit der Fastenzeit verknüpft. Vor der Fastenzeit wurde noch einmal richtig zugeschlagen und gleichzeitig auch noch Eier, Schmalz, Fett und Milch aufgebraucht. Die meist in Fett ausgebackenen Spezialitäten gaben auch dem fetten oder schmutzigen Donnerstag seinen Namen. An diesem Tag wurde traditionell das üppige Essen begonnen, welches sich dann bis Aschermittwoch hinzog. Reserven für die Fastenzeit muss heute kaum jemand bilden, aber Fasnacht ohne Fasnachtsgebäck wäre doch ziemlich unvorstellbar. Da Fasnachtsgebäck frisch am besten schmeckt, lohnt sich die Herstellung auf jeden Fall.
Rezepte aus dem Kurs «Fasnachtszyt ? Chüechlizyt» von Annegret Wolfer
500 g Mehl
1 TL Salz
15 g Hefe
1⁄2 EL Zucker
2 1⁄2 dl lauwarme Milch
100 g Butter
1 Eigelb
Kümmel
Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Vertiefung eindrücken. Die Hefe fein zerbröckeln und zusammen mit dem Zucker in die Vertiefung geben. Mit einem Teil der Milch die Hefe auflösen. Die restliche Milch zusammen mit der flüssigen, aber nicht heissen Butter zum Mehl geben und zu einem glatten Teig kneten. Zugedeckt an der Wärme um das Doppelte aufgehen lassen.
Teig in 12 Stücke aufteilen. Diese oval auswallen, zirka 15 cm lang. Längs vier zirka 4 cm lange Schlitze einschneiden.Teigstücke auf Blech mit Backpapier verteilen, Schlitze etwas auseinanderziehen. Nochmals etwa eine halbe Stunde gehen lassen. Das Eigelb mit wenig Wasser verrühren und die Teigstücke damit bestreichen. Wenig Kümmel darüberstreuen und im auf 200 Grad vorgeheizten Ofen 12 bis 15 Minuten backen.
75 g warme Butter
75 g Zucker
2 Eier
1 Prise Salz
1⁄2 Zitrone, abgeriebene Schale
1 TL Zitronensaft
250 g Mehl
1 Messerspitze Backpulver
Zubereitung
Die warme Butter geschmeidig rühren. Zucker, Eier, Salz beigeben und so lange rühren, bis die Masse schaumig ist. Zitronenschale und Saft darunterrühren. Das Mehl dazusieben, das Backpulver beigeben und zu einem Teig zusammenkneten. Kühl stellen.
Den Teig 5 mm dick auswallen und in Rhomben schneiden. Die Hasenöhrli im 180 Grad heissen Öl zirka 4 bis 5 Minuten hellbraun backen.
Die Hasenöhrli sind in einer verschlossenen Büchse einige Tage haltbar.
200 g Mehl
1 EL Backpulver
1 dl Milch
1 Ei
50 g flüssige Butter
1⁄2 TL Salz
50 g Zucker
Zimtzucker
Zubereitung
Mehl und Backpulver in eine Teigschüssel sieben. Die restlichen Zutaten zusammen verrühren, zum Mehl geben und alles rasch zu einem weichen Teig kneten. Diesen 1 cm dick auswallen und runde Plätzchen mit einem Durchmesser von 3 bis 4 cm ausstechen. Sofort nach dem Ausstechen im 170 Grad heissen Öl zu hellbrauner Farbe backen und noch heiss im Zimtzucker wenden.
Märmel sind in einer verschlossenen Büchse einige Tage haltbar.
BBZ Arenenberg, Jsabella Eicher
Der Brauch der Fasnachtsbäckerei ist schon alt und eng mit der Fastenzeit verknüpft. Vor der Fastenzeit wurde noch einmal richtig zugeschlagen und gleichzeitig auch noch Eier, Schmalz, Fett und Milch aufgebraucht. Die meist in Fett ausgebackenen Spezialitäten gaben auch dem fetten oder schmutzigen Donnerstag seinen Namen. An diesem Tag wurde traditionell das üppige Essen begonnen, welches sich dann bis Aschermittwoch hinzog. Reserven für die Fastenzeit muss heute kaum jemand bilden, aber Fasnacht ohne Fasnachtsgebäck wäre doch ziemlich unvorstellbar. Da Fasnachtsgebäck frisch am besten schmeckt, lohnt sich die Herstellung auf jeden Fall.
Rezepte aus dem Kurs «Fasnachtszyt ? Chüechlizyt» von Annegret Wolfer
Basler Fastenwähe
Zutaten500 g Mehl
1 TL Salz
15 g Hefe
1⁄2 EL Zucker
2 1⁄2 dl lauwarme Milch
100 g Butter
1 Eigelb
Kümmel
Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Vertiefung eindrücken. Die Hefe fein zerbröckeln und zusammen mit dem Zucker in die Vertiefung geben. Mit einem Teil der Milch die Hefe auflösen. Die restliche Milch zusammen mit der flüssigen, aber nicht heissen Butter zum Mehl geben und zu einem glatten Teig kneten. Zugedeckt an der Wärme um das Doppelte aufgehen lassen.
Teig in 12 Stücke aufteilen. Diese oval auswallen, zirka 15 cm lang. Längs vier zirka 4 cm lange Schlitze einschneiden.Teigstücke auf Blech mit Backpapier verteilen, Schlitze etwas auseinanderziehen. Nochmals etwa eine halbe Stunde gehen lassen. Das Eigelb mit wenig Wasser verrühren und die Teigstücke damit bestreichen. Wenig Kümmel darüberstreuen und im auf 200 Grad vorgeheizten Ofen 12 bis 15 Minuten backen.
Rheintaler Hasenöhrli
Zutaten75 g warme Butter
75 g Zucker
2 Eier
1 Prise Salz
1⁄2 Zitrone, abgeriebene Schale
1 TL Zitronensaft
250 g Mehl
1 Messerspitze Backpulver
Zubereitung
Die warme Butter geschmeidig rühren. Zucker, Eier, Salz beigeben und so lange rühren, bis die Masse schaumig ist. Zitronenschale und Saft darunterrühren. Das Mehl dazusieben, das Backpulver beigeben und zu einem Teig zusammenkneten. Kühl stellen.
Den Teig 5 mm dick auswallen und in Rhomben schneiden. Die Hasenöhrli im 180 Grad heissen Öl zirka 4 bis 5 Minuten hellbraun backen.
Die Hasenöhrli sind in einer verschlossenen Büchse einige Tage haltbar.
Märmel
Zutaten200 g Mehl
1 EL Backpulver
1 dl Milch
1 Ei
50 g flüssige Butter
1⁄2 TL Salz
50 g Zucker
Zimtzucker
Zubereitung
Mehl und Backpulver in eine Teigschüssel sieben. Die restlichen Zutaten zusammen verrühren, zum Mehl geben und alles rasch zu einem weichen Teig kneten. Diesen 1 cm dick auswallen und runde Plätzchen mit einem Durchmesser von 3 bis 4 cm ausstechen. Sofort nach dem Ausstechen im 170 Grad heissen Öl zu hellbrauner Farbe backen und noch heiss im Zimtzucker wenden.
Märmel sind in einer verschlossenen Büchse einige Tage haltbar.
BBZ Arenenberg, Jsabella Eicher

