Ausgabe Nummer 50 (2007)

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Ernährung und Rezepte: Festliches Weihnachtsgebäck

Die Weihnachtsbäckerei gehört zur Weihnachtsstimmung wie Tannenduft und Kerzenschein. Der Christstollen, ein altes, festliches Gebäck, ist wieder voll im Trend. Ob mit oder ohne Füllung bereichert er unsere Weihnachtszeit.

Die Tradition des Christstollens ist 1530 in Dresden schon erwähnt worden. Kein Wunder, das die Dresdner ihren Stollen auch für den einzig Wahren halten und auch darüber wachen, dass nur Stollen mit den richtigen Zutaten als Dresdner-Stollen bezeichnet werden.
Das Gebäck soll aber auch an das gewickelte Christkind erinnern.

Christstollen

300 g Mehl
20 g Hefe
1⁄2 EL Salz
60 g Butter
60 g Zucker
1 Ei
1 1⁄2 dl Milch, lauwarm
30 g Rosinen
30 g Sultaninen
60 g Zitronat und Orangeat
50 g Mandeln geschält
3 Tr. Bittermandelöl
Flüssige Butter
Puderzucker

Mehl, Hefe, Salz, Butter, Zucker, Ei und Milch in einer Schüssel zu einem feinen, luftigen Hefeteig kneten oder klopfen. Zitronat und Orangeat klein schneiden, Mandeln in Stifte schneiden und alle Zutaten unter den Teig kneten. Nochmals 30 Minuten gehen lassen.

Formen:
Den Teig zu einer ovalen, drei Zentimeter dicken Scheibe auswallen und längs falten, dabei die obere Hälfte leicht zurückversetzt auf die untere legen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, nochmals 30 Minuten aufgehen lassen.

Backen:
Bei 180 °C, 35 bis 40 Minuten Den noch warmen Stollen mit flüssiger Butter bepinseln und mit Puderzucker bestäuben. Auskühlen lassen.
Nach Belieben den Stollen beim Formen mit einer Marzipanrolle füllen. Aus diesem Teig können auch kleine Stöllchen von zirka 6 bis 8 cm Länge geformt und gebacken werden. So passen sie auch auf den Guetzliteller. Die Backzeit beträgt in diesem Falle 15 bis 18 Minuten.

BBZ Arenenberg/Bea Dintheer


Ein Stück Christstollen zu einer Tasse Tee
oder Kaffee verbreitet Weihnachtsstimmung.
(zVg)
Ein Stück Christstollen zu einer Tasse Tee oder Kaffee verbreitet Weihnachtsstimmung. (zVg)