Ausgabe Nummer 7 (2009)
Ernährung und Rezepte: Valentinstag – der Tag der Liebe
Am 14. Februar wird traditioneller Weise die Liebe gefeiert. Es werden Blumen verschenkt
und Nettigkeiten ausgetauscht.
Obwohl es für die Blumengeschäfte ein umsatzstarker Tag ist, ist der Valentinstag nicht ihre Erfindung. Erst nach dem 2. Weltkrieg wurde er von der Blumenbranche wieder belebt und zu ihrer Werbung eingesetzt. Es existieren verschiedene Legenden zu diesem Tag. Eine besagt, dass der Bischof Valentin, welcher im 3. Jahrhundert zur Zeit des römischen Kaisers Claudius II. in Terni gelebt hat, heimlich Liebespaare getraut hat und so gegen ein Gesetz verstossen hat. Der Kaiser liess den christlichen Bischof angeblich am 14. Februar 269 hinrichten. Ein weiterer Grund für den Valentinstag könnte das am 15. Februar gefeierte römische Fruchtbarkeitsfest der Luperkalien oder aber der Feierteig für Juno, die unter anderem als Göttin der Ehe verehrt wurde, sein.
Wie auch immer, nützen Sie doch diesen Tag, um wieder mal Ihren liebsten Mitmenschen zu sagen, wie gern Sie sie doch haben.Vielleicht auf kulinarische Art und Weise mit einem der untenstehenden Rezepten?
300 g Mehl
1?2 TL Salz
3 Eier
1 EL Tomatenpüree
1 EL Rapsöl
Zubereitung:
Mehl und Salz in eine Schüssel geben und vermischen. Eier mit dem Tomatenpüree und dem Öl verquirlen, zum Mehl giessen und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. In Frischhaltefolie gewickelt rund 30 Minuten ruhen lassen.
Zutaten Füllung:
20 g Dörrtomaten
0,5 dl Champagner oder Sekt
100 g Ricotta oder 100 g Frischkäse
100 g Schinken
1 Knoblauchzehe
30 g Parmesan
wenig Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
Zubereitung:
Dörrtomaten fein schneiden und im Champagner oder Sekt einige Minuten einweichen lassen. Unterdessen die restlichen Zutaten mischen und mit dem Pürierstab fein pürieren, eingeweichte Dörrtomaten dazu geben, gut darunter rühren und würzen.
Formen:
Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 1 bis 2 mm dünn auswallen. Herzen ausstechen. Füllung darauf verteilen, Ränder mit wenig Wasser bestreichen, mit einem zweiten Teigherz belegen und die Ränder mit einer Gabel gut zusammendrücken. Ravioliherzen in knapp siedendem Salzwasser zirka 15 Minuten gar ziehen lassen. Ravioli abtropfen lassen und auf vorgewärmten Tellern anrichten.
100 g Dörrtomaten
2,5 dl trockener Champagner oder Sekt
1 dl Gemüsebouillon
1,8 dl Saucenrahm
Pfeffer
Zubereitung:
Die Dörrtomaten fein schneiden und mit 2 dl Champagner und der Gemüsebouillon in einer Pfanne aufkochen. Die Flüssigkeit bis zur Hälfte einkochen lassen. Den Saucenrahm dazu geben, würzen und auf mittlerer Stufe etwas einköcheln lassen, bis die Sauce bindet. Kurz vor dem Anrichten den restlichen Champagner dazu leeren und die Sauce über die gekochten Raviolis verteilen.
Als Vorspeise nur die halbe Portion zubereiten. Zum Hauptgang einen Salat dazu servieren.
Variante: Statt Raviolis formen, aus dem ausgewallten Teig dünne Nudeln schneiden.
4 Schokoladekugeln, zum Beispiel Lindor
100 g hochwertige dunkle Schokolade (mindestens 65 Prozent Kakaoanteil)
80 g Butter
2 bis 3 Eier (130 g)
100 g Puderzucker
20 g gemahlene Nüsse
40 g Mehl
Zubereitung:
Die Lindorkugeln für rund 30 Minuten in den Tiefkühler legen. Den Backofen auf 210 Grad vorheizen und Backförmchen (zum Beispiel Muffinblech oder Souffléförmchen) gut ausbuttern.
Schokolade zerbröckeln und zusammen mit der Butter im Wasserbad schmelzen lassen. Die Eier zusammen mit dem Puderzucker mit dem Mixer rund drei Minuten zu einer hellen dicklichen Crème aufschlagen. Die Schokolade-Buttermischung langsam dazu leeren und gut darunter rühren. Mehl dazu sieben, Nüsse beigeben und darunter ziehen. Teigmasse bis zur Hälfte in die eingefetteten Backförmchen füllen, eine gekühlte Schokoladekugel darauf legen und mit wenig Teigmasse bedecken.
Im vorgeheizten Ofen rund 10 Minuten backen. Vorsichtig mit einem Spachtel vom Rand lösen, auf einen Teller stürzen, eventuell mit Puderzucker bestäuben und mit wenig Schlagrahm servieren.
BBZ Arenenberg, Sybille Roth
Obwohl es für die Blumengeschäfte ein umsatzstarker Tag ist, ist der Valentinstag nicht ihre Erfindung. Erst nach dem 2. Weltkrieg wurde er von der Blumenbranche wieder belebt und zu ihrer Werbung eingesetzt. Es existieren verschiedene Legenden zu diesem Tag. Eine besagt, dass der Bischof Valentin, welcher im 3. Jahrhundert zur Zeit des römischen Kaisers Claudius II. in Terni gelebt hat, heimlich Liebespaare getraut hat und so gegen ein Gesetz verstossen hat. Der Kaiser liess den christlichen Bischof angeblich am 14. Februar 269 hinrichten. Ein weiterer Grund für den Valentinstag könnte das am 15. Februar gefeierte römische Fruchtbarkeitsfest der Luperkalien oder aber der Feierteig für Juno, die unter anderem als Göttin der Ehe verehrt wurde, sein.
Wie auch immer, nützen Sie doch diesen Tag, um wieder mal Ihren liebsten Mitmenschen zu sagen, wie gern Sie sie doch haben.Vielleicht auf kulinarische Art und Weise mit einem der untenstehenden Rezepten?
Herzige Ravioli an Champagnersauce
Zutaten Nudelteig:300 g Mehl
1?2 TL Salz
3 Eier
1 EL Tomatenpüree
1 EL Rapsöl
Zubereitung:
Mehl und Salz in eine Schüssel geben und vermischen. Eier mit dem Tomatenpüree und dem Öl verquirlen, zum Mehl giessen und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. In Frischhaltefolie gewickelt rund 30 Minuten ruhen lassen.
Zutaten Füllung:
20 g Dörrtomaten
0,5 dl Champagner oder Sekt
100 g Ricotta oder 100 g Frischkäse
100 g Schinken
1 Knoblauchzehe
30 g Parmesan
wenig Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
Zubereitung:
Dörrtomaten fein schneiden und im Champagner oder Sekt einige Minuten einweichen lassen. Unterdessen die restlichen Zutaten mischen und mit dem Pürierstab fein pürieren, eingeweichte Dörrtomaten dazu geben, gut darunter rühren und würzen.
Formen:
Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 1 bis 2 mm dünn auswallen. Herzen ausstechen. Füllung darauf verteilen, Ränder mit wenig Wasser bestreichen, mit einem zweiten Teigherz belegen und die Ränder mit einer Gabel gut zusammendrücken. Ravioliherzen in knapp siedendem Salzwasser zirka 15 Minuten gar ziehen lassen. Ravioli abtropfen lassen und auf vorgewärmten Tellern anrichten.
Champagnersauce
Zutaten:100 g Dörrtomaten
2,5 dl trockener Champagner oder Sekt
1 dl Gemüsebouillon
1,8 dl Saucenrahm
Pfeffer
Zubereitung:
Die Dörrtomaten fein schneiden und mit 2 dl Champagner und der Gemüsebouillon in einer Pfanne aufkochen. Die Flüssigkeit bis zur Hälfte einkochen lassen. Den Saucenrahm dazu geben, würzen und auf mittlerer Stufe etwas einköcheln lassen, bis die Sauce bindet. Kurz vor dem Anrichten den restlichen Champagner dazu leeren und die Sauce über die gekochten Raviolis verteilen.
Als Vorspeise nur die halbe Portion zubereiten. Zum Hauptgang einen Salat dazu servieren.
Variante: Statt Raviolis formen, aus dem ausgewallten Teig dünne Nudeln schneiden.
Glücklich machendes Schoggichüechli
Zutaten:4 Schokoladekugeln, zum Beispiel Lindor
100 g hochwertige dunkle Schokolade (mindestens 65 Prozent Kakaoanteil)
80 g Butter
2 bis 3 Eier (130 g)
100 g Puderzucker
20 g gemahlene Nüsse
40 g Mehl
Zubereitung:
Die Lindorkugeln für rund 30 Minuten in den Tiefkühler legen. Den Backofen auf 210 Grad vorheizen und Backförmchen (zum Beispiel Muffinblech oder Souffléförmchen) gut ausbuttern.
Schokolade zerbröckeln und zusammen mit der Butter im Wasserbad schmelzen lassen. Die Eier zusammen mit dem Puderzucker mit dem Mixer rund drei Minuten zu einer hellen dicklichen Crème aufschlagen. Die Schokolade-Buttermischung langsam dazu leeren und gut darunter rühren. Mehl dazu sieben, Nüsse beigeben und darunter ziehen. Teigmasse bis zur Hälfte in die eingefetteten Backförmchen füllen, eine gekühlte Schokoladekugel darauf legen und mit wenig Teigmasse bedecken.
Im vorgeheizten Ofen rund 10 Minuten backen. Vorsichtig mit einem Spachtel vom Rand lösen, auf einen Teller stürzen, eventuell mit Puderzucker bestäuben und mit wenig Schlagrahm servieren.
BBZ Arenenberg, Sybille Roth

