Ausgabe Nummer 31 (2007)
Ernährung und Rezepte: Vom Barbecue zur Grillparty in der Sommerzeit
Noch immer bereiten rund zwei Milliarden Menschen ihre tägliche Nahrung auf Glut
oder offenem Feuer zu. Daraus entwickelte sich das Barbecue als Freizeit-/Sport-Genuss
und seit 1995 eine weltweite Bewegung. Amerikas Küche offenbart eine neue, so
manchem vielleicht unerwartete Welt der Genüsse. Genüsse, die geprägt worden sind
von Ur-Indianern, Einwanderern aus Europa, Afrika, Mexiko und Asien. Alle haben
ihre Rezepte und ihre eigene Landesküche mitgebracht.
Als Barbecue (kurz: BBQ) bezeichnet man ein vor allem in den USA und dort in den Südstaaten und im Westen beliebtes Gartenfest, bei dem ganze Tiere oder viele Fleischstücke (zum Beispiel Koteletts), meist von Schweinen oder Rindern, an einem Spiess oder speziellen, entsprechend grossen Grillgeräten gebraten werden. Im Gegensatz zum Grillen nimmt ein Barbecue oft einen ganzen Tag oder Nachmittag in Anspruch, wobei das Fleisch mehrere Stunden im Barbecue-Grill bleibt. Die Zubereitung des Fleisches ist meist tief mit der lokalen Kultur verwoben, manche Familien besitzen streng gehütete Familienrezepte.
In Europa ist uns die Grillparty eher ein Begriff. Grillen ist eine der ältesten Garmethoden und heutzutage wohl so beliebt, weil es schnell geht. Ideal also, wenn Freunde oder Familie kommen und man nicht stundenlang in der Küche stehen will.
Klassiker wie Würstchen, Koteletts oder Steaks gehören zum Grillvergnügen dazu. Zur Abwechslung kann auch Gemüse oder Käse auf den Grill gelegt werden. Feste Käsesorten wie beispielsweise Emmentaler lassen sich gut aufspiessen und ergänzen Fleisch- oder Gemüsestückchen. Auch gegrillte Paprikaschoten schmecken hervorragend mit einer Käsefüllung. Was für einen Grillfan natürlich auch nicht fehlen darf, ist Fisch, entweder ganz oder als Filet.
Als Grundlage für Marinaden eignet sich beispielsweise Rapsöl, da es hoch erhitzt werden kann. Bei der Zubereitung ist Fantasie gefragt. Zwiebeln, Knoblauch und Senf geben der Marinade die richtige Würze, frische Kräuter wie Basilikum, Rosmarin oder Thymian runden den Geschmack ab. Mit einem Spritzer Essig oder Zitronensaft erhält die Marinade den besonderen Pfiff.
Tipp: Das Fleisch für einige Stunden in die Marinade legen, dann wird es besonders zart und würzig.
Baguette lässt sich aufpeppen, indem man es quer einschneidet und die Rillen mit einem Gemisch aus Mozzarella, Frischkäse und frischen Kräutern füllt, in Alufolie wickelt und so grillt.
Ein Klassiker ist auch die Grillkartoffel. Dafür eignet sich eine festkochende Sorte. Die Kartoffeln in Alufolie einwickeln und in der Glut garen.
Wer noch Appetit auf einen Nachtisch hat oder etwas Ungewöhnliches servieren möchte, kann Apfelstücke in Weinbrand und Curry marinieren, mit Honig bestreichen, auf Holzstäbchen spiessen und kurz auf den Grill legen.
16 Hähnchenflügel
2 Zitronen
2 1⁄2 dl Chilisauce, süss
2 bis 4 Chilischoten
2 EL Honig
Salz
Pfeffer
Zubereitung
Marinade
Zitronen auspressen, Saft mit Honig und Chilisauce verrühren, Chilischoten fein hacken (wer es nicht zu scharf mag, Kerne entfernen), mit Salz und Pfeffer würzen. Die Hähnchenflügel einlegen und sechs Stunden oder über Nacht ziehen lassen.
Hinweis: Beim Grillen werden die Chicken-Wings relativ dunkel, nicht erschrecken, sie schmecken fantastisch!
250 g Magerquark
6 EL Rahm, geschlagen
1 EL Dill, fein gehackt
1 EL Schnittlauch, fein gehackt
1 EL Petersilie, fein gehackt
Salz, Pfeffer, Paprika
Zubereitung
Quark mit Rahm, Dill, Schnittlauch und Petersilie mischen. Mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken.
BBZ Arenenberg, Melanie Müller
Als Barbecue (kurz: BBQ) bezeichnet man ein vor allem in den USA und dort in den Südstaaten und im Westen beliebtes Gartenfest, bei dem ganze Tiere oder viele Fleischstücke (zum Beispiel Koteletts), meist von Schweinen oder Rindern, an einem Spiess oder speziellen, entsprechend grossen Grillgeräten gebraten werden. Im Gegensatz zum Grillen nimmt ein Barbecue oft einen ganzen Tag oder Nachmittag in Anspruch, wobei das Fleisch mehrere Stunden im Barbecue-Grill bleibt. Die Zubereitung des Fleisches ist meist tief mit der lokalen Kultur verwoben, manche Familien besitzen streng gehütete Familienrezepte.
In Europa ist uns die Grillparty eher ein Begriff. Grillen ist eine der ältesten Garmethoden und heutzutage wohl so beliebt, weil es schnell geht. Ideal also, wenn Freunde oder Familie kommen und man nicht stundenlang in der Küche stehen will.
Klassiker wie Würstchen, Koteletts oder Steaks gehören zum Grillvergnügen dazu. Zur Abwechslung kann auch Gemüse oder Käse auf den Grill gelegt werden. Feste Käsesorten wie beispielsweise Emmentaler lassen sich gut aufspiessen und ergänzen Fleisch- oder Gemüsestückchen. Auch gegrillte Paprikaschoten schmecken hervorragend mit einer Käsefüllung. Was für einen Grillfan natürlich auch nicht fehlen darf, ist Fisch, entweder ganz oder als Filet.
Als Grundlage für Marinaden eignet sich beispielsweise Rapsöl, da es hoch erhitzt werden kann. Bei der Zubereitung ist Fantasie gefragt. Zwiebeln, Knoblauch und Senf geben der Marinade die richtige Würze, frische Kräuter wie Basilikum, Rosmarin oder Thymian runden den Geschmack ab. Mit einem Spritzer Essig oder Zitronensaft erhält die Marinade den besonderen Pfiff.
Tipp: Das Fleisch für einige Stunden in die Marinade legen, dann wird es besonders zart und würzig.
Baguette lässt sich aufpeppen, indem man es quer einschneidet und die Rillen mit einem Gemisch aus Mozzarella, Frischkäse und frischen Kräutern füllt, in Alufolie wickelt und so grillt.
Ein Klassiker ist auch die Grillkartoffel. Dafür eignet sich eine festkochende Sorte. Die Kartoffeln in Alufolie einwickeln und in der Glut garen.
Wer noch Appetit auf einen Nachtisch hat oder etwas Ungewöhnliches servieren möchte, kann Apfelstücke in Weinbrand und Curry marinieren, mit Honig bestreichen, auf Holzstäbchen spiessen und kurz auf den Grill legen.
BBQ-Chicken-Wings
Zutaten16 Hähnchenflügel
2 Zitronen
2 1⁄2 dl Chilisauce, süss
2 bis 4 Chilischoten
2 EL Honig
Salz
Pfeffer
Zubereitung
Marinade
Zitronen auspressen, Saft mit Honig und Chilisauce verrühren, Chilischoten fein hacken (wer es nicht zu scharf mag, Kerne entfernen), mit Salz und Pfeffer würzen. Die Hähnchenflügel einlegen und sechs Stunden oder über Nacht ziehen lassen.
Hinweis: Beim Grillen werden die Chicken-Wings relativ dunkel, nicht erschrecken, sie schmecken fantastisch!
Quark-Kräuter-Dip
Zutaten250 g Magerquark
6 EL Rahm, geschlagen
1 EL Dill, fein gehackt
1 EL Schnittlauch, fein gehackt
1 EL Petersilie, fein gehackt
Salz, Pfeffer, Paprika
Zubereitung
Quark mit Rahm, Dill, Schnittlauch und Petersilie mischen. Mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken.
BBZ Arenenberg, Melanie Müller
