Ausgabe Nummer 41 (2003)

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Erstmals in der neuen Halle 7

OLMA 2003: Vielfältige Tierschauen
 

Erstmals in der neuen Halle 7

 

 
Bereits heute Freitag wird in der OLMA-Arena beim Braunvieh, Fleckvieh, Holstein und Jersey je eine Miss gewählt. (zvg) Täglich um 16.00 Uhr rennen die Schweine: Mit etwas Glück beim Wetten finanzieren sie sogar eine Extra-Bratwurst. (zvg)
 
Die OLMA-Tierausstellung 2003 zeigt einen vielseitigen und abwechslungsreichen Querschnitt der inländischen Tierzucht. Fachleute und Laien haben die Gelegenheit, sich über die Nutztierhaltung im Allgemeinen und den aktuellen Stand der schweizerischen Tierzucht im Speziellen zu informieren.
Der Kanton Graubünden zeigt als Ehrengast wertvolle Zuchttiere in der neuen Halle 7. Das Schwergewicht liegt bei der Präsentation des Milchviehs, der Pferde, der Schweine, der Schafe und Ziegen sowie verschiedener Fleischrinderrassen. An den kommentierten Tiervorführungen in der Arena präsentieren Fachleute aus dem Kanton Graubünden attraktive und informative Schauen.
  • Erstmals findet die OLMA-Tierausstellung in der neu erstellten, einladend gestalteten und übersichtlichen Halle 7 statt. Die Tierausstellung umfasst verschiedene Rinderrassen, und aus Graubünden werden zusätzlich Pferde, Schweine, Schafe und Ziegen ausgestellt.
  • Bereits zum zweiten Mal findet an der OLMA eine Vier-Rassen-Eliteschau statt. Braunvieh, Fleckvieh, Holstein und Jersey aus der ganzen Schweiz werden vom 9. bis 19. Oktober in der Halle 7 ausgestellt. Am Freitag, 10. Oktober, werden diese Kühe in der Arena vorgestellt und rangiert.
  • An der 38. Braunvieh-Auktion am 14. Oktober gelangen wiederum erstklassige Braunviehtiere zum Verkauf. Die vom 9. bis 14. Oktober ausgestellten 38 Tiere stammen aus den OLMA-Kantonen sowie aus dem Fürstentum Liechtenstein.
  • Vom 15. bis 19. Oktober findet die erste Fleischrinderschau mit Mutterkühen und ihren Kälbern statt. Am Tag der Fleischrinder am Freitag, 17. Oktober, werden die verschiedenen Fleischrinderrassen in der Arena vorgestellt. In die Vorführung integriert ist eine packende Cutting-Show.
  • Bereits zum 11. Mal, am Sonntag, 12. Oktober, ist die Arena Schauplatz des Nationalen Braunvieh-Jungzüchter-Tages.
  • Das OLMA-Schweinerennen ist für viele Besucher einer der Höhepunkte des Messebesuchs. Auch dieses Jahr werden täglich ab 16 Uhr zwei Rennläufe durchgeführt.

Schaufenster der Rindviehzucht in der Schweiz
Im Rahmen der 2. Vier-Rassen-Eliteschau werden 35 Milchkühe der Rasse Braunvieh (davon 22 aus Graubünden) sowie je 8 Kühe der Rassen Fleckvieh und Holstein und 5 Kühe der Rasse Jersey zu bestaunen sein. Die Ausstellung dieser Milchkühe gibt einen Einblick in die Rindviehzucht in der Schweiz. Am Freitag, 10. Oktober, am Tag der Milchkühe, werden diese Tiere in der Arena präsentiert und rangiert. Pro Rasse wird eine Miss OLMA gewählt.
Aus Graubünden werden zusätzlich ein Original-Braunvieh (OB)-Stier, zwei OB-Kühe, drei Bio-Kühe sowie 2 Spezialkühe ohne Teilnahme an der Rangierung aufgeführt.

38. Braunvieh-Auktion am Dienstag, 14. Oktober
Die OLMA fördert mit der Rinderausstellung und der Auktion den Viehabsatz aus den OLMA-Kantonen. Die OLMA-Arena stellt hierfür in jeder Hinsicht eine ideale Plattform dar. War die Auktion früher auf das Berggebiet und das angrenzende Zuchtgebiet der Olma-Kantone AI, AR, GL, GR, SG, TG, SH und dem
Fürstentum Liechtenstein beschränkt, so konnten diesen Sommer bereits zum viertenmal Rinder aus dem gesamten Gebiet (inklusive Talgebiet) für die Auktion angemeldet werden. Durch diese Öffnung kann die Attraktivität der Auktion durch qualitativ hochwertige Braunviehrinder zusätzlich gesteigert werden. Rinder aus dem Berggebiet haben nach wie vor den Vorteil, dass beim Kauf pro Tier ein zusätzliches Milchkontingent von 2000 Kilogramm Milch ausgelöst wird.
Bereits zum zweitenmal werden drei Rinder mittels stiller Auktion versteigert. Ein Braunviehexperte wird am Tag der Milchkühe, am 10. Oktober, aus den Auktionsrindern die drei viel versprechendsten Tiere auswählen. Diese drei Tiere nehmen anschliessend an der stillen Auktion teil. Die stille Auktion beginnt am Freitag, 10. Oktober 2003, um 16.00 Uhr und endet am Dienstag, 14. Oktober 2002, um 13.30 Uhr. In dieser Zeit ist es allen Interessierten möglich, für die drei bezeichneten Tiere schriftlich ein Angebot zu tätigen. Die neusten Angebote werden laufend direkt beim Tier aktualisiert. Der Name des Bieters wird nicht genannt. Das höchste schriftliche Angebot bis Dienstag, 14. Oktober 2002 um 13.30 Uhr erhält den Zuschlag.
Auch im Jahr 2003 sind wiederum weit über 100 Braunviehtiere aus den OLMA-Kantonen angemeldet worden. 38 Rinder und Kühe werden vom 9. bis 14. Oktober in der Halle 7 ausgestellt sein. Die Auktion findet am 14. Oktober in der Arena statt. Sie beginnt um 10.30 Uhr und dauert rund zwei Stunden.

1. Fleischrinderschau vom 15. bis 19. Oktober
Vom 15. bis 19. Oktober findet die 1. Fleischrinderschau mit 17 Mutterkühen mit ihren Kälbern und drei Zuchtstieren statt. In dieser Schau werden die Rassen Original Braunvieh, Charolais, Limousin, Galloway, Angus, Schottische Hochlandrinder und Dexter gezeigt. Am Tag der Fleischrinder werden die verschiedenen Rassen von einem Fachmann in der Arena präsentiert und kommentiert. Im Zusammenhang mit der Fleischrinderpräsentation wird an der OLMA zudem erstmals eine Cutting-Show veranstaltet. Beim Cutting wird eine Herde Rinder in die Arena gebracht und der Reiter muss mit dem Pferd eines davon herausholen. Sobald das Rind einige Meter von der Herde entfernt ist, senkt der Reiter die Zügelhand, und damit beginnt die selbstständige Arbeit des Pferdes. Mit der anderen Hand darf sich der Reiter am Sattelhorn festhalten. Allzu leicht würde er sonst bei den jähen Seitwärtsbewegungen aus dem Sattel geworfen werden. Das Rind hat den Drang, zur Herde zurückzukehren und versucht immer wieder, links oder rechts am Pferd vorbeizuhuschen. Das Pferd lauert tief geduckt auf jede Aktion des Rindes und versucht, dieses durch blitzschnelle Reaktion abzufangen. Action und Cowboy-Atmosphäre sind angesagt!
Als Ergänzung zur Tierausstellung in der Halle 7 finden in der Arena täglich Vorführungen statt. (pd)

 
Tiervorführungen in der Arena im Überblick (pdf)
 

Schweinerennen in der Arena
Vielen OLMA-Besuchern sind die Schweinerennen sicher in bester Erinnerung. Die Stimmung in der vollbesetzten Arena ist jeweils von Spannung und Begeisterung geprägt. Auch dieses Jahr werden täglich ab 16.00 Uhr zwei Rennläufe durchgeführt. Die Rennschweine wurden Anfang Juni dieses Jahres geboren und werden mit zwei täglichen Trainingseinheiten auf die Schweinerennen an der OLMA vorbereitet. Das Trainingslager für die ausschliesslich weiblichen Rennschweine befindet sich auf dem Hof der Familie Hans Milz in Hofen Bissegg. Der Aufbau des Trainings erfolgt auf freiwilliger und spielerischer Basis. Nur mit viel Geduld und Zuneigung können die Tiere an ihre Aufgabe herangeführt werden.
Es können Wetten auf die Einlaufreihenfolge abgeschlossen werden. Die Wettkassen sind ganztags geöffnet. Der Gewinn kann unmittelbar nach dem Rennen bis spätestens um 17.30 Uhr abgeholt werden. (pd)

 

OLMA-Sonderschauen in Kürze
Halle 6: «Erlebnis Bauernhof» mit «Gut gibts die Schweizer Bauern». Sonderschau des Schweizerischen Bauernverbandes mit Schule auf dem Bauernhof, Ferien auf dem Bauernhof, Schlaf im Stroh. Mit Wasserspiel, Kleintieren zum Streicheln und Spezialitätenmarkt mit lokalen Produkten.
Halle 7.1. «Sichern statt stürzen»: Informationsstand der Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirschaft (BUL). Die BUL zeigt verschiedene Hilfsmittel und Möglichkeiten, wie man Stürze vermeiden kann.
Halle 9.0: «Graubünden überrascht». Sonderschau des Gastkantons Graubünden.
Halle 9.1: «Schweiz, Suisse, Svizzera: En Guete, bon appetit, buon appetito». Produkteschau der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft mit Milchstrasse, «Esst mehr Schweizer Käse», Ei-Dorado, St. Galler Bäcker, Bio-Suisse, IP-Suisse, Pro Pane Natura usw.

 

OLMA-Forum: Das Projekt «inoVagri», Halle 9.2, Mittwoch, 15. Oktober, 9.30 bis 12.30 Uhr.

Werner Harder vom Bundesamt für Landwirtschaft legt eingangs die Bedeutung und Notwendigkeit von nicht-technischer landwirtschaftlicher Innovation aus agrarpolitischer Sicht dar. Anschliessend wird das Innovationsförderungsprojekt für die Schweizer Landwirtschaft «inoVagri» vorgestellt. Trägerschaft: LBL, ETHZ, SRVA, SAB). Es geht dabei darum, nicht-technische Innovationen auf Schweizer Landwirtschaftsbetrieben zu analysieren und zu fördern. Beispiele sind neue Zusammenarbeitsformen (innerhalb und ausserhalb der Landwirtschaft), neue Betriebsorganisationen oder die Entwicklung und Vermarktung neuer Produkte und Dienstleistungen.
«inoVagri» soll in der heutigen Zeit der Veränderung mithelfen, aus erfolgreichen Innovationen zu lernen und nützliche Hilfsmittel für Beratung und Praxis zu entwickeln.
Landwirt Beni Dürr berichtet anschlies-send über seine Erfahrungen und die vielfältigen Herausforderungen beim Aufbau eines innovativen Betriebszweiges auf seinem Betrieb. (pd)

 
 
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