Ausgabe Nummer 24 (2004)
Fachgerechten Umgang mit Naturprodukt üben
| Wiederum Grillkurse auf Thurgauer Bauernhöfen | |||
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Fachgerechten Umgang mit Naturprodukt üben
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| Ende Juni ist es bereits zum vierten Mal so weit: Sechs Thurgauer Bauernbetriebe führen wieder Grillkurse auf dem Bauernhof durch. Mit dem Anlass soll einerseits Fachwissen rund um die Fleischzubereitung auf dem Rost vermittelt werden, andererseits soll den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch einheimisches Fleisch ans Herz gelegt werden. | |||
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| Fein mariniert, bei schönster Glut gebraten oder «indirekt» sanft gegart; mit einem frischen Stück Brot und Salaten serviert, dazu ein guter Schluck Wein. Ob währschaft oder raffiniert oder beides: Grillmenus der kreativen Art geniessen Ende Monat wiederum einige hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Thurgauer «Grillkursen auf dem Bauernhof». Auf sechs Betrieben werden insgesamt 13 Abendkurse veranstaltet (Orte und Daten siehe Kasten). Hinter der Idee der Grillkurse steht die Kommission Viehwirtschaft des Thurgauer Bauernverbandes. Deren Präsident, Hansueli Walser aus Roggwil, konnte an Montag auf dem Betrieb von Maya und Hansjürg Altwegg in Sulgen eine schöne Anzahl Medienschaffender begrüssen, die sich selbst ein Bild zeitgenössischer Grillierkunst machen wollten. Mit Thurgauer Gewürzen Partner bei den diesjährigen Grillkursen ist Gewürzspezialist «Stedy» aus Märwil. Die von Peter Stettler im Thurgau entwickelten und mit vielen einheimischen Zutaten hergestellten Gewürzmischungen und Marinaden erfreuen sich bei Anwenderinnen und Anwendern im Hobby- und Profibereich grosser Beliebtheit. Einen besonderen Akzent sollen in diesem Jahr auch Thurgauer Weine setzen. Der neue Präsident des Thurgauer Weinbauverbandes, Peter Egloff aus Niederneunforn, stellte an der Medienorientierung einige Weine aus seinem Keller vor und erklärte, welche Weine zu welchem Fleisch passen. Blick hinter die Kulissen Die Grillkurse auf dem Bauernhof stehen im Zeichen der Transparenz, wie Hermine Hascher, Geschäftsführerin des Thurgauer Bauernverbandes, erklärte. Sie ermöglichen den direkten Kontakt von Konsumentinnen und Konsumenten mit dem Bauernhof und mit der Fleischproduktion. Beim Grillieren lernen die Teilnehmer zudem den fachgerechten Umgang mit einem hochwertigen Naturprodukt, wie es Schweizer Fleisch eben sei. Wird zum Essen noch ein passender Thurgauer Wein kredenzt, so sei dies beste Werbung für die Thurgauer und damit auch die Schweizer Landwirschaft. «Letztlich geht es darum, den Entscheid am Verkaufsregal zu Gunsten einheimischer Produkte zu beeinflussen», hielt Hascher weiter fest. Im vergangenen Jahr haben mehr als 500 Interessierte die Grillkurse auf dem Bauernhof besucht. In diesem Jahr wird mit ähnlich vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gerechnet. Die Platzzahl ist beschränkt, eine frühzeitige Anmeldung daher empfehlenswert. (hil) |
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