Ausgabe Nummer 7 (2006)
Fleckvieh in der Ostschweiz weiter im Vormarsch
Der VOFG vertritt auch viele Fleckviehhalter aus dem Thurgau
Fleckvieh in der Ostschweiz weiter im Vormarsch
Christian Tschanz aus Unterhörstetten wurde an der Delegiertenversammlung des VOFG für seine langjährige Tätigkeit als OK-Präsident der Fleckviehauktion in Osterhalden bei Frauenfeld geehrt.

Christian Tschanz mit seinem
Nachfolger Herbert Hablützel und
Präsident Hannes Walder
(von links) nach der Ehrung. (tos)
Mehr farbige Herdebuchtiere in der Ostschweiz
Erfreuliches konnte auch Kassier Walter Brunner berichten, konnte doch in der Jahresrechnung ein Gewinn von rund
4400 Franken ausgewiesen werden, womit das Vermögen auf rund 37 300 Franken anstieg. Matthias Schelling, Direktor Schweizerischer Fleckviehzuchtverband, glaubt, dass sich im Umfeld der Viehzucht und Milchproduktion in nächster Zukunft wenig verändert, hingegen glaubt er, dass durch die Liberalisierung der Samenmarkt unter Druck geraten könnte. Um den Erfolg im Export nicht zu gefährden, sei es aber wichtig, dass auch in Zukunft nur beste Genetik eingesetzt werde. Nachdem die Zusammenarbeit mit dem Braunviehzuchtverband gescheitert sei, prüfe
eine gemeinsame Arbeitsgruppe mit dem Holsteinzuchtverband eine engere Zusammenarbeit. Schelling konnte acht Bauern für ihre Kühe mit einer Lebensleistung von 100 000 Kilogramm Milch mit einer Glocke auszeichnen. Unter ihnen auch der Thurgauer Gerhard Wiesmann aus Oberneunforn. Schelling freute sich auch über die steigenden Zahlen der Herdebuchtiere in der Ostschweiz.
Fredi Siegerist aus Meisterschwanden stellte sich als neues Vorstandsmitglied des Schweizerischen Fleckviehzuchtverbands vor. Im Anschluss an den geschäftlichen Teil sprach Christoph Gerber, Agronom und langjähriger Tierzuchtkenner, zum Thema «Die rote Revolution 40 Jahre Fleckviehzucht in der Schweiz».
