Ausgabe Nummer 15 (2008)
Garten: Roseneibisch als Kübelpflanze
Der Chinesische Roseneibisch (Hibiscus rosa-sinensis) ist eine beliebte und weit verbreitete
Topf-Kübelpflanze.Wenig bekannt ist, dass es eine sehr grosse Anzahl an Sorten
dieser Pflanze gibt.
Bereits vor vielen Jahrhunderten pflegte und bewunderte man in China eine prachtvolle blühende Pflanze, einen kleinen Busch mit ovalen geformten, leuchtend grünen Blättern, der sich über und über mit grossen roten, gefüllten Blüten bedeckte. Liegt die Heimat dieser Pflanze tatsächlich in China? Auffällig ist, dass viele Fundstellen des Roseneibisches an den alten Handelsrouten nach Indien liegen. Man vermutet, dass die Heimat im polynesischen Raum liegt. Bis heute wurde an keinem Standort der Erde ein Wildvorkommen entdeckt. Als gegen Anfang des 17. Jahrhunderts erste Abbildungen dieser «Rose von China» in Europa erschienen, war man begeistert. Roseneibisch mag es vollsonnig, da eine hohe Einstrahlung das Wachstum des Blütenansatzes fördert. Optimal sind wind- und regengeschützte Plätze nahe einer überdachten Hauswand. Die Erde sollte humos, aber gut wasserdurchlässig sein, damit keine Staunässe auftreten kann. Die Pflanzen mögen einen leicht sauren Boden. Während der sommerlichen Wachstumsperiode sind insbesondere grosse Pflanzen stark nährstoffbedürftig: sie sollten einmal wöchentlich mit dem Giesswasser Flüssigdünger erhalten. Der Rosenhibiscus gehört zu den wärmebedürftigsten aller Kübelpflanzen. Beginnt die Nachttemperatur unter 10 °C zu fallen, müssen die Pflanzen ihr helles Überwinterungsquartier mit Temperaturen zwischen 13 bis 18 °C beziehen. Geeignet dafür sind beheizte Treppenhäuser, Wintergärten oder helle kühle Wohnräume. Im Frühling können die Pflanzen nach den Eisheiligen, ab dem 15 Mai, wieder ins Freie gestellt werden. Der Rückschnitt dient der besseren Verzweigung und damit zum kompakteren Aufbau der Pflanze. Bei Platzmangel im Überwinterungsquartier empfiehlt sich der Rückschnitt vor dem Einräumen. Leider gehen dadurch viele der sich im Herbst gebildeten Blütenknospen verloren, die sich ansonsten während der Herbstmonate problemlos entwickeln. Im Sommer sollten die verblühten Blüten regelmässig ausgebrochen werden. Es sollte nur umgetopft werden, wenn der Topf bereits völlig durchwurzelt ist und eine grösser gewordene Pflanzenmasse einen entsprechend grösseren Wurzelballen zur optimalen Wasser- und Nährstoffversorgung erforderlich macht.
BBZ Arenenberg, Daniel Brogle
Bereits vor vielen Jahrhunderten pflegte und bewunderte man in China eine prachtvolle blühende Pflanze, einen kleinen Busch mit ovalen geformten, leuchtend grünen Blättern, der sich über und über mit grossen roten, gefüllten Blüten bedeckte. Liegt die Heimat dieser Pflanze tatsächlich in China? Auffällig ist, dass viele Fundstellen des Roseneibisches an den alten Handelsrouten nach Indien liegen. Man vermutet, dass die Heimat im polynesischen Raum liegt. Bis heute wurde an keinem Standort der Erde ein Wildvorkommen entdeckt. Als gegen Anfang des 17. Jahrhunderts erste Abbildungen dieser «Rose von China» in Europa erschienen, war man begeistert. Roseneibisch mag es vollsonnig, da eine hohe Einstrahlung das Wachstum des Blütenansatzes fördert. Optimal sind wind- und regengeschützte Plätze nahe einer überdachten Hauswand. Die Erde sollte humos, aber gut wasserdurchlässig sein, damit keine Staunässe auftreten kann. Die Pflanzen mögen einen leicht sauren Boden. Während der sommerlichen Wachstumsperiode sind insbesondere grosse Pflanzen stark nährstoffbedürftig: sie sollten einmal wöchentlich mit dem Giesswasser Flüssigdünger erhalten. Der Rosenhibiscus gehört zu den wärmebedürftigsten aller Kübelpflanzen. Beginnt die Nachttemperatur unter 10 °C zu fallen, müssen die Pflanzen ihr helles Überwinterungsquartier mit Temperaturen zwischen 13 bis 18 °C beziehen. Geeignet dafür sind beheizte Treppenhäuser, Wintergärten oder helle kühle Wohnräume. Im Frühling können die Pflanzen nach den Eisheiligen, ab dem 15 Mai, wieder ins Freie gestellt werden. Der Rückschnitt dient der besseren Verzweigung und damit zum kompakteren Aufbau der Pflanze. Bei Platzmangel im Überwinterungsquartier empfiehlt sich der Rückschnitt vor dem Einräumen. Leider gehen dadurch viele der sich im Herbst gebildeten Blütenknospen verloren, die sich ansonsten während der Herbstmonate problemlos entwickeln. Im Sommer sollten die verblühten Blüten regelmässig ausgebrochen werden. Es sollte nur umgetopft werden, wenn der Topf bereits völlig durchwurzelt ist und eine grösser gewordene Pflanzenmasse einen entsprechend grösseren Wurzelballen zur optimalen Wasser- und Nährstoffversorgung erforderlich macht.
BBZ Arenenberg, Daniel Brogle

Bei guter Pflege können die Roseneibische ein hohes Alter erreichen. Dieses Exemplar ist 40 Jahre alt! (db)
