Thurgauer Bauer

Aktuelle Ausgabe vom
13. Juli 2018


Generationenverbindende Messe

Ausgabe Nummer 40 (2016)

Eröffnungsfeier zur WEGA 2016

«W = Wunderbar, E = Einzigartig, G = Genial und A = Aifach guet», mit diesen Worten umschrieb Walter Schönholzer in seiner Eröffnungsrede die Thurgauer Familienmesse.

Nach der Begrüssung durch Heinz Schadegg, Präsident der WEGA-Messe AG, und Max Vögeli, Gemeindepräsident von Weinfelden, hielt Walter Schönholzer, Chef des Departementes Inneres und Volkswirtschaft, am Donnerstagvormittag, 29. September, bei der TKB-Bühne am Rathausplatz die Eröffnungsansprache für die 65. WEGA-Messe. Die WEGA, so habe ihm sein Regierungsratskollege Bruno Damann gesagt, habe für den Thurgau die gleiche Bedeutung wie die OLMA für St. Gallen, mit dem Unterschied, dass die WEGA kleiner persönlicher sei. «Freuen wir uns heute schon auf den Auftritt unseres Kantons im 2017 an der Jubiläums-OLMA (75.), wenn der Thurgau als Gastkanton mit dabei ist. Das gibt ein Feuerwerk an Auftritten und Darbietungen », stellte Walter Schönholzer in Aussicht. An der WEGA 2016 waren mit Heidiland und Toggenburg unter dem Motto «St. Galler Winter» gleich zwei Gastregionen vertreten. «Das Toggi ist uns sehr nahe – gehört auch zu unserem Skigebiet – dort, wo die Thur beginnt. Und mit dem Chäserrugg assozieren wir Simon Ammann. Hervorragenden Wein haben wir selbst, vielleicht wissen wir daher über Heidiland mit Pizol und Bergwerk Gonzen weniger. Aber um das zu korrigieren, ist ein Besuch an deren WEGAStand eine gute Gelegenheit.»

Für das einheimische, regionale Gewerbe
Mit der WEGA verbindet Walter Schönholzer Kindheitserinnerungen wie beispielsweise der WEGAStall, eine verdiente Pause beim Obstauflesen, «Obstergeld» für den Chilbi-Besuch und fürs WEGABähnli. Später waren es die Jugenderinnerungen, beispielsweise an den Lunapark, und heute seien es bereits Familienvatererinnerungen, schilderte Walter Schönholzer. So schliesse sich ein Kreis und das Motto der WEGA als Familienmesse für die Generationen treffe hundertprozentig zu. Er erinnerte daran, dass die WEGA auch Ort für Sonderschauen und andere besondere Anlässe ist. Dazu gehören das Start Up Forum TG, Wirtschaftsforum TG, Tagung Internationaler Bodenseerat, Wahl der Apfelkönigin, Glückswerkstatt, WEGA-Bauernhof, 150 Jahre SRK, Seifenkistenrennen, WEGA-Lauf und vieles mehr. Walter Schönholzer betonte, dass inmitten zahlreicher attraktiver Sonderschauen, Anlässen und dem Jahrmarkt nicht vergessen werden dürfe, worum es eigentlich gehe: «Es geht um die rund 450 Aussteller einheimischen, regionalen Gewerbes. Sie geben der WEGA ihren Namen und haben es verdient, dass Sie diese bei Ihren Einkäufen berücksichtigen. Einheimisch bedeutet: So nah – Ausbildungsplätze – und künftige Arbeitsplätze.» Damit wünschte er den Messeverantwortlichen und den geladenen Gästen der Eröffnungsfeier eine erfolgreiche Durchführung der WEGA. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung mit gesanglichen Darbietungen der Schülerband «one peace» unter der Leitung von Samuel Curau.


Isabelle Schwander




























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