Ausgabe Nummer 28 (2007)
Gesucht: Bio Suisse- und IP-Suisse-UrDinkelproduzenten
Die Interessengemeinschaft (IG) Dinkel
betreibt seit Jahren Absatzförderung für
das ehemals wichtigste Getreide im alemannischen
Sprachraum. Für Dinkel herkömmlicher
Sorten aus dem traditionellen
Anbaugebiet konnte sie die geschützte
Bezeichnung UrDinkel registrieren lassen.
Inzwischen ist UrDinkel zu einer geschätzten
Marke geworden. Schweizer
UrDinkel erfreut sich trotz sinkendem
Zollschutz gegen ausländische Billigkonkurrenz
steigender Nachfrage. Die IG
Dinkel sucht neue Anbauer der Sorten
Oberkulmer oder Ostro, die entweder
nach IP-Suisse- oder Bio Suisse-Anforderungen
produzieren. Das traditionelle Ur-
Dinkel-Anbaugebiet ist durch einen Umkreis
von 30 km um die Röllmühlen definiert.
In diesen Röllmühlen wird in einem
ersten Arbeitsgang nach dem Dreschen
das Korn vom Spelz befreit.
Dank verschiedenen aktiven Röllmühlen und einer stillgelegten Annahmestelle gehört der ganze Thurgau zum angestammten UrDinkel-Anbaugebiet. Folgende Röllmühlen arbeiten mit der IG Dinkel zusammen und nehmen Urdinkel an:
Im extensiven und im biologischen Anbau weist der Dinkel gegenüber den andern Getreidearten einige Vorteile auf. Starke Bestockung und lange Halme sorgen für eine gute Unkrautunterdrückung. Die geringe Standfestigkeit zwingt den Produ- zenten zu einer zurückhaltenden Stickstoffdüngung. Daraus ergibt sich aber wieder ein Vorteil für den hofdüngerarmen Betrieb, indem er mit dem Dinkelanbau Hofdünger für andere, bedürftigere Kulturen sparen kann. Die alten Dinkelsorten sind spätsaatverträglich und eignen sich auch für niederschlagsreiche Grenzlagen des Ackerbaus. Für den tierhaltenden Betrieb ist auch der gute Strohertrag noch ein Plus. Wer eine Kultur mit den beschriebenen Eigenschaften sucht, sollte sich mit der IG Dinkel in Verbindung setzen.
Weitere Informationen und Anmeldung: Telefon 034 409 37 38 oder www.urdinkel.ch.
BBZ Arenenberg, Fachstelle Pflanzenbau und Düngung, Jakob Rohrer
Dank verschiedenen aktiven Röllmühlen und einer stillgelegten Annahmestelle gehört der ganze Thurgau zum angestammten UrDinkel-Anbaugebiet. Folgende Röllmühlen arbeiten mit der IG Dinkel zusammen und nehmen Urdinkel an:
- Mühle Bachmann, 8253 Willisdorf
- Mühle Heiterthal, 8405 Winterthur;
- Walter Thürig, 8505 Pfyn
- Wahrenberger & Sohn, 8556 Lamperswil.
Im extensiven und im biologischen Anbau weist der Dinkel gegenüber den andern Getreidearten einige Vorteile auf. Starke Bestockung und lange Halme sorgen für eine gute Unkrautunterdrückung. Die geringe Standfestigkeit zwingt den Produ- zenten zu einer zurückhaltenden Stickstoffdüngung. Daraus ergibt sich aber wieder ein Vorteil für den hofdüngerarmen Betrieb, indem er mit dem Dinkelanbau Hofdünger für andere, bedürftigere Kulturen sparen kann. Die alten Dinkelsorten sind spätsaatverträglich und eignen sich auch für niederschlagsreiche Grenzlagen des Ackerbaus. Für den tierhaltenden Betrieb ist auch der gute Strohertrag noch ein Plus. Wer eine Kultur mit den beschriebenen Eigenschaften sucht, sollte sich mit der IG Dinkel in Verbindung setzen.
Weitere Informationen und Anmeldung: Telefon 034 409 37 38 oder www.urdinkel.ch.
BBZ Arenenberg, Fachstelle Pflanzenbau und Düngung, Jakob Rohrer

