Ausgabe Nummer 21 (2003)
Grenzüberschreitende Kundenbindung
| Milchring Bodensee an der Kreuzlinger GEWA | |||
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Grenzüberschreitende Kundenbindung
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| Die 33 Mitglieder des Milchrings Bodensee beteiligten sich mit einem Stand an der Kreuzlinger Gewerbeausstellung GEWA am letzten Wochenende. Das grosse Engagement an den vier Tagen habe sich gelohnt, erklärt Standinitiator Hansueli Wohlfender. Am Stand hätten sich viele wertvolle Gespräche mit Konsumentinnen und Konsumenten dies- und jenseits der Landesgrenze ergeben. Die Kreuzlinger Gewerbeausstellung GEWA wartete dieses Jahr gleich mit verschiedenen Neuigkeiten auf. So fand die Ausstellung erstmals grenzüberschreitend bei geöffnetem Grenzzaun in Deutschland und der Schweiz statt. Neu war in diesem Jahr auch der Stand des Milchringes Bodensee. Die Idee, die Milchwirtschaft am Bodensee an der Kreuzlinger Ausstellung zu präsentieren, stammte von Hansueli Wohlfender aus Bätershausen. Er gehört zusammen mit 32 Berufskollegen zum 1999 gegründeten Milchring (siehe Kasten). Der erste Auftritt der Milchproduzenten sei zwar mit einigem Aufwand verbunden gewesen, doch dieser habe sich gelohnt, erklärte Wohlfender am Montag nach der Ausstellung. An den vier GEWA-Tagen hätten jeweils fünf bis sieben Ringmitglieder den Stand betreut. Viel geboten Dem Publikum aus der Schweiz und Deutschland wurde einiges geboten: In der übergrossen Milchkanne wurden mehr als 1000 Milchshakes zu einem symbolischen Preis unters Volk gebracht. Im Zelt gab es Käse aus der Käserei Strähl zu degustieren und zu kaufen, auch durften die Besucherinnen und Besucher an der melkbaren Kuhattrappe ihre Fingerfertigkeit «üben». Nicht zuletzt war aber der Streichelzoo mit Kälbchen und Ziegen Anziehungspunkt für kleine und grosse «Gwunderfitze». «Ohne die Unterstützung der Thurgauer- und Schweizer Milchproduzenten und einem Entgegenkommen der GEWA-Leitung bei der Standmiete wäre der Auftritt nicht zu Stande gekommen», bedankt sich Wohlfender bei den genannten Organisationen. Deutsche Kundschaft Am Stand sei es immer wieder zu wertvollen Gesprächen mit Konsumentinnen und Konsumenten gekommen, berichtet Wohlfender. Dabei sei das Interesse nicht nur von Schweizer sondern auch von vielen Deutschen Verbraucherinnen und Verbrauchern sehr gross gewesen. «Nicht wenige Konstanzer gehören zur Stammkundschaft bei Thurgauer Direktvermarktern», weiss Hansueli Wohlfender. Besonders beliebt sei Schweizer Milch direkt ab Hof, denn es gebe in der Agglomeration Konstanz kaum mehr Vollmilch zu kaufen. (hil) |
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