Ausgabe Nummer 29 (2004)
Gut besuchte Jahresversammlung mit klarem Bekenntnis zur Eigenverantwortung
| Hinterthurgauer Bergbauern | |||
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Gut besuchte Jahresversammlung mit klarem Bekenntnis zur Eigenverantwortung
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| «Die Freude an der Arbeit und das Bewusstsein, eine wichtige Aufgabe für unsere Mitmenschen zu erfüllen, ist die Triebfeder, dass unsere Bergbauernfamilien trotzt bescheidener Entschädigung eine grosse Leistung erbringen», so die Begrüssungsworte des Präsidenten Jakob Hug. Er konnte am 9. Juli im Sternen in Fischingen eine grosse Zahl von Mitgliedern und Gästen zur Jahresversammlung begrüssen. Die Vereinigung der Hinterthurgauer Bergbauern kann auf ein sehr aktives Jahr zurückblicken. Die Höhepunkte der Veranstaltungen für die breite Bevölkerung waren der Feldgottesdienst im Bruggli, welcher mit den Bäuerinnen vom Tannzapfenland und den Kirchgemeinden zusammen durchgeführt wurde, der Grillkurs und die Bauernbeiz am Fischinger Markt. Sehr engagiert wurde auch im Bereich Interessenvertretung gearbeitet. Zum Thema Gülle wurden Gespräche mit dem Kanton, dem LBBZ Arenenberg und den Berufsorganisationen geführt. Zwar fallen mit der neuen Checkliste zur Gülleausbringung die Stichtage, aber die Regelung bezüglich Vegetationsruhe befriedigt noch nicht. Weitere Schwerpunkte im vergangenen Jahr waren der Einsatz für eine gangbare Lösung beim fachgerechten Enthornen von Kälbern, der Vollzug des Natur- und Heimatschutzgesetzes in der Region und die Mitarbeit im Verein Natur Plus Fischingen. Bei all diesen Diskussionen ist die Eigenverantwortung ein zentrales Thema. Wie nicht anders zu erwarten, haben die aktiven Hinterthurgauer Bergbauern schon wieder einiges geplant. Am 14. August beteiligen sie sich mit einem Anlass an der von der Alpenschutzkommission koordinierten Aktion «Feuer in den Alpen», der traditionelle Feldgottesdienst wird im August durchgeführt, und die Bauernbeiz darf natürlich am Fischinger Markt nicht fehlen. Auch werden sie sich weiter in gewohnter Weise für die Anliegen der Bauernfamilien und des ländlichen Raumes einsetzen, insbesondere, da nun die zwei Miglieder Jakob Hug und Josef Gemperli im Grossen Rat des Kantons Thurgau vertreten sind. «Alle gemeinsam wollen wir kämpfen für eine lebenswerte Zukunft im ländlichen Raum», so die Worte des Präsidenten. Hermine Hascher, Geschäftsführerin Thurgauer Bauernverband |
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