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| Müller-Thurgau-Weinprämierung an der Schlaraffia |
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Gutes Zeugnis für Thurgauer Winzer
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Die prämierten Selbstkelterer und Winzer (v. l. n. r.): Thomas M. Schmid, Fredy Saxer, Othmar Lampert, Michael Polich, Ueli Morat, Florian Ludwig, Hans-Peter Wägeli, Markus Frei, Edith und Herbert Roth und Martin Altenburger. |
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Der Thurgauer Weinbauverband führte erstmals eine Müller-Thurgau-Weinprämierung durch und übergab die Diplome an der Schlaraffia. Regierungsrat Kaspar Schläpfer begrüsst die Anwesenden mit einer Ansprache. Für ihn ist der Müller-Thurgau nicht nur ein herrlicher Wein, sondern er ist auch ein Markenzeichen für den ganzen Kanton Thurgau. «Neben den Thurgauer Erdbeeren ist der Wein das Produkt, welches den Namen unseres Kantons ausserhalb der Grenzen am besten bekannt macht», lobt er. Schläpfer ist begeistert vom hohen Qualitätsstandard, dem hervorragenden Rufe und Image des Müller-Thurgaus. Er ist überzeugt, dass ein Wettbewerb, wie die Müller-Thurgau-Weinprämierung, zu immer besseren Leistungen anspornt.
Der technische Leiter der Degustation, Ernst Schläpfer, ehemaliger Rebbaukommissär aus Baselland, erläutert den Ablauf der Degustation: «Die 56 eingereichten Müller-Thurgau-Weine wurden von einem Gremium von sechs Fachleuten degustiert. Die Degustatoren benoteten die Weine nach folgenden Kriterien: Nase, Gaumen, Reintönigkeit und Gesamteindruck.» Weiter erklärt er: «Die Vielfalt der Weintypen war erstaunlich. Vom leichten, eleganten Apérowein bis zum süssen, sehr aromareichen Strohwein waren alle Stufen vertreten.» Von den 56 eingereichten Weinen erhielten 13 Weine ein Golddiplom (siehe Kasten). Sie wurden von den Degustatoren als Spitzenprodukte eingestuft. Unter ihnen waren zwei Strohweine und zwei Weine des Jahrgangs 2003. 25 Weine erhielten ein Silberdiplom. «Diese Weine haben keine Fehler, erreichten aber in ihrer Harmonie nicht das ideale Mass», kommentiert Schläpfer. 18 Weine blieben ohne Auszeichnung. «Keiner davon hatte schwer wiegende Fehler. Kritisiert wurden vor allem das Fehlen von Fülle und Typizität», meint Schläpfer. Er lobt das hohe Niveau der Degustation: «Die Vielfalt der Weintypen und die Tatsache, dass kein einziger fehlerhafter Wein dabei war, stellt den Thurgauer Kelterungsbetrieben und Winzern ein gutes Zeugnis aus.» (uhu)
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Golddiplome
Weingut Saxer, Nussbaumen
Hüttwiler 2002, Nussbaumer 2002
Kartause Ittingen 2002
Thomas Max Schmid, Schlattingen
Schlattinger Müller-Thurgau
Schlattinger Müller-Thurgau,
Strohwein
Herbert Roth, Weingarten
Wygärtler «Müdel» 2003, Süsswein
Wygärtler 2003
Othmar Lampert, Steckborn
Müller-Thurgau Jochental
Volg Weinkellereien, Winterthur
Iselisberg «Herzog Welf»
Markus Frei, Uesslingen
Iselisberger Engelwy
AEA Kalchrain, Hüttwilen
Kalchrainer
LBBZ Arenenberg, Salenstein
Arenenberger 2002
Weinkellerei Rutishauser AG,
Scherzingen
Gropp 2003
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Siberdiplome
LBBZ Arenenberg, Salenstein
Arenenberger «Edelsüss» 2002
Arenenberger «Auslese» 2002
Weinkellerei Rutishauser AG,
Scherzingen
Winzergold Spätlese 2002
Sunnehalde 2003
Liselotte Füllemann, Berlingen
Berlinger Müller-Thurgau
Hugo Gentsch, Oberneunforn
Müller-Thurgau Auslese
Oswald Haller, Frauenfeld
Bannhalder, Bannhalder Barrique
Weingut Saxer, Nussbaumen
Neunforner 2003 Strohwein
Hüttwiler Auslese 2002
Volg Weinkellereien, Winterthur
Neunforner Riesling x Silvaner
Gebrüder Wolfer, Weinbau, Weinfelden
Wyfelder Burgherrewy, Süsswein
Hans Ribi, Ermattingen
Nachtwächter
Müller-Thurgau «Edelsüss»
Othmar Lampert, Steckborn
Stohwein
Heier Hoffmann, Iselisberg
Iselisberger Trottehöfler
Peter Egloff, Niederneunforn
Fahrhöfler 2001 Neunforn Auslese
Fahrhöfler 2002 Neunforn
Männerchor Ettenhausen, Aadorf
Ettenhausen Müller-Thurgau
AEA Kalchrain, Hüttwilen
Kalchrainer
Kurt Grüniger, Ermatingen
Grichtsstubewy
Max und Maria Zahnd-Martin, Amlikon
Sonnenhalde, Sonnenhalde Süsswein
Otto Ribi, Tägerwilen
Ermatinger Schäffmacher
Rudolf und Heidi Engel, Elgg
«Im Abt» Strohwein
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