Ausgabe Nummer 34 (2003)

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Heute wird die Bauernarena eröffnet

Viele Helferinnen und Helfer in Frauenfeld im Einsatz
 
 

Am Montag wurde mit dem Aufbau der Bauernarena auf dem Mätteli begonnen. Der rote Mähdrescher dürfte nicht zu übersehen sein. (hil)



Von heute Freitag bis übermorgen Sonntag verwandelt sich bekanntlich ganz Frauenfeld in einen Festplatz. Mitten im Zentrum, auf dem Mätteli bei der Kaserne, liegt die Bauernarena der Thurgauer Landwirtschaft. Viele Organisationen unter der Federführung des Thurgauer Bauernverbandes und des Landwirtschaftsamtes haben eine überaus vielfältige Schau auf die Beine gestellt (siehe auch Thurgauer Bauer vom letzten Freitag). Im Zentrum der Bauernarena steht dabei nicht die umweltgerechte Produktion von Nahrungsmitteln, sondern die bewusste, ausgewogene Ernährung mit frischen Produkten aus dem Thurgau, wie Claus Ullmann, Vizepräsident des Thurgauer Bauernverbands und Koordinator der Bauernarena, unterstreicht. Viele helfende Hände aus der Fleisch-, Obst- und Gemüsebranche vom LBBZ Arenenberg und weiteren Organisationen stehen am Wochenende in der Bauernarena im Einsatz. Sie bringen den Besucherinnen und Besuchern die gesunde Thurgauer Ernährung nahe. Sie tun dies allerdings nicht nur in der Theorie, sondern selbstredend auch in der Praxis. Drei eigens für das Jubiläumsfest kreierte Menus warten auf neugierige und hungrige Festbesucherinnen und Festbesucher. Das Motto der Menus:
«Gsund und fit mit Fleisch und Gmües us em Thurgau.»
Einen speziellen Effort leisten auch gegen 60 Landfrauen aus dem Bezirk Weinfelden. Gemeinsam backen Mitglieder der Landfrauenvereine Amlikon, Berg, Birwinken, Bürglen, Bussnang-Rothenhausen, Mauren, Sulgen und Weinfelden auf dem Gelände der Bauernarena Apfel-, Käse- und Käse-Zwiebel-Kuchen. Das Publikum kann «live» zuschauen, wie die Tünnen, Wähen oder Fladen entstehen. Das wahlweise süsse oder salzige Gebäck wird nicht nur in der Bauernarena, sondern auch an mehreren andern Orten in der Feststadt Frauenfeld erhältlich sein. «Wir wollen mit diesem Projekt demonstrieren, wie wichtig es in der heutigen Zeit ist, etwas gemeinsam anzupacken», erklärt Therese Keller aus Leimbach, welche die Aktion der Landfrauen aus dem Bezirk Weinfelden koordiniert. Mit der Aktion soll eine Brücke zwischen den Prozenten und den Konsumenten geschlagen werden. Die Landfrauen seien äussert motiviert und freuen sich auf ein möglichst grosses Publikum. (hil)
 
 
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