Thurgauer Bauer

Aktuelle Ausgabe vom
12. Januar 2018


Hochwertiger Viehbestand wurd aufgeführt

Ausgabe Nummer 18 (2017)

Altiker Viehschau trotzte dem Aprilwetter

An der traditionellen Altiker Viehschau am 1. Mai haben insgesamt 6 Züchter 47 rote und schwarze Tiere aufgeführt. Dabei sind auch drei Spezialpreise vergeben worden.

Im jährlichen Veranstaltungskalender der Gemeinde Altikon ist die Viehschau am ersten Mai kaum mehr wegzudenken. Diese nimmt jeweils gar den Charakter eines Dorffestes an, sofern das Wetter mitmacht. «Wir sind trotz dem eher ungünstig garstigen Aprilwetter über den grossen Aufmarsch erfreut», bilanzierte OK-Präsident Ruedi Häusler die diesjährige Schau. Er selber hat zwar die Milchviehhaltung aufgegeben, jedoch seine Leidenschaft für schöne Kühe nicht verloren.
Am Montagmorgen führten 6 Züchter aus und der Umgebung von Altikon insgesamt 47 Kühe auf dem Schauplatz beim Werkgebäude auf. Am Vormittag war es eine anspruchsvolle Aufgabe des Richters Erich Walder, die Tiere innerhalb der einzelnen Abteilungen einzustellen. Um dem hochwertig aufgeführten Zuchtviehbestand gerecht zu werden, wurden die ersten beiden Laktationen jeweils in zwei Abteilungen, in jüngere und ältere, aufgeteilt. Ab der dritten gab es dann jeweils nur eine, sodass 7 Abteilungen zur Auswahl standen. Auffallend ist der Blick in die Liste der Väter. So sind 6 Kühe von Leonard und gar 7 von Savard in den Ring geführt worden. Dabei standen in der 5. Laktation gleich 3 Savard- Töchter auf dem Podest.

Drei Spezialpreise
Nach dem Mittagessen wurden die drei Spezialpreise vergeben. Gestartet wurde mit dem Betriebscup, wobei jeder Züchter je zwei Tiere seiner Wahl in den Ring führen konnte. Schlussendlich setzte sich das Paar aus dem Stall von Beat Ramseier durch. Beim Siegerpaar wurden die Vapeur-Tochter Bounty in der 3. Laktation und Wegas-Tochter Diamant in der vierten Laktation in den Ring geführt. «Ich bin vom hohen Zuchtstand und der Betreuung der Tiere beeindruckt », betonte Walder diese erste, auch für ihn anspruchsvolle Aufgabe. Für den zweiten Titel, die Miss Schöneuter, stand es ebenfalls jedem Züchter offen, zwei Tiere in den Ring zu führen. Hier setzte sich die Kuh Imperal, eine Saphir-Tochter, in der zweiten Laktation aus dem Stall von Martin Nussbaum durch. Schlussendlich folgte der krönende Abschluss mit dem Titel der Miss Altikon, wo jeweils die Abteilungssiegerinnen in den Ring geführt wurden. Die Wahl von Walder fiel hier auf das bereits im Betriebscup siegreiche Tier Diamant aus dem Stall von Beat Ramseier.


Roland Müller













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