Ausgabe Nummer 26 (2003)
In bewässerten Feldern Fungizidschutz regelmässig erneuern
| Feldbau: Kartoffeln |
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regelmässig erneuern
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In der Ostschweiz sind letzte Woche keine neuen Krautfäulebefallsmeldungen eingegangen. Infolge der heissen und trockenen Witterung konnte sich die Epidemie vorläufig nicht aufbauen, sodass momentan von der Krautfäule keine Gefahr ausgeht. Die Bestände sind aber trotzdem mit einem Fungizidbelag zu schützen, auch weil sonst die Dürrfleckenkrankheit (Alternariablattflecken), welche zu Knollenfäulnis am Lager führt, zunehmen wird. Insbesondere in bewässerten Beständen ist dafür zu sorgen, dass der Fungizidschutz vorhanden ist. Entweder vor dem Bewässern ein gut haftendes Kontaktfungizid oder spätestens zwei Tage nachher ein teilsystemisches Fungizid einsetzen. Nicht bewässerte Felder mit einem Kontaktmittel behandeln. Bei trockener Witterung Spritzabstände maximal auf zwei Wochen ausdehnen. Regenfestere Mittel wie Mapro oder chlorothalonilhaltige Produkte sind nach 30 bis 40 mm Niederschlag abgewaschen, die älteren Kontaktfungizide Maneb und Mancozeb bereits nach 20 mm. Befall bzw. Befallsverdacht bitte uns immer noch melden. Durch die hohen Temperaturen wird auch die Entwicklung der Kartoffelkäfer beschleunigt. Viele Kartoffelkäferlarven stehen vor der Verpuppung. Es ist damit zu rechnen, dass in absehbarer Zeit eine zweite Generation folgt.
Soja Viele Sojabohnenfelder mussten letzte Woche gegen die gefrässige Raupe des Distelfalters behandelt werden. Es ist nicht damit zu rechnen, dass behandelte Felder nochmals durch eine zweite Generation gefährdet werden. Wo bis jetzt die Raupen nicht in Erscheinung traten und entsprechend wenig Schaden angerichtet haben, dürfte eine Bekämpfung nicht mehr nötig werden. LBBZ Arenenberg, Fachstelle Pflanzenschutz und Ökologie, Hermann Brenner, Telefon 071 663 31 40 |
