Thurgauer Bauer

Aktuelle Ausgabe vom
6. September 2019


Kantonsrat Gemperle nach Bern

Ausgabe Nummer 36 (2019)

Mit Josef Gemperle steht ein engagierter Landwirt auf einer Spitzenposition für die kommenden Nationalratswahlen. Somit ist bei der CVP die Ausgangslage für die Landwirtschaft so günstig wie kaum je zuvor.

Wer vertritt die Interessen der Thurgauer Bauernfamilien in Bern?
Der Hinterthurgauer Meisterlandwirt Josef Gemperle hat eine sehr gute Ausgangslage für die kommenden Nationalratswahlen. Seit fast acht Jahren ist er bei der CVP erster Ersatz hinter dem amtierenden Nationalrat Christian Lohr und startet deshalb auf Platz zwei auf der Hauptliste der CVP. Die CVP Thurgau hat mit Vertretung von Ständerätin Brigitte Häberli in den vergangenen acht Jahren überaus zuverlässig die Interessen der Thurgauer Landwirtschaft in Bern vertreten. Häberli strebt ebenfalls eine dritte Legislatur im Stöckli an. Mit zwei Parlamentariern ist die CVP Thurgau eine wichtige Stütze für die bäuerlichen Anliegen in Bern. Gemäss Recherchen der Bauernzeitung hat die CVP-Fraktion in der letzten Legislatur gar am zuverlässigsten die bäuerlichen Interessen vertreten. Es ist in der Tat sehr wichtig für die Landwirtschaft, dass ihre Interessen in verschiedenen Fraktionen durchgesetzt werden. Nur so kann es im Parlament überhaupt Mehrheiten geben für unsere berechtigten bäuerlichen Anliegen. Gemperle will sich mit der Verteidigung des Ersatzplatzes eine gute Ausgangslage schaffen, um bei einem allfälligen Wechsel nachzurücken. Hinter seiner Kandidatur stehen zurzeit knapp 200 Personen, davon 90, die sich öffentlich für den Fischinger engagieren. Es ist unerlässlich, dass über die Parteigrenzen hinweg ein Zusammenrücken der Thurgauer Landwirtschaft stattfindet, damit eine wirksame bäuerliche Vertretung in Bern gewährleistet bleibt.
Auch Sandra Stadler-Kuster ist ein aktives Mitglied der Gruppe Landwirtschaft der CVP Thurgau. Sie hat sich in den letzten zehn Jahren vor allem auf kommunaler und regionaler Ebene im Bereich engagiert und ist Vize-Gemeindepräsidentin von Güttingen. Sie war von 2002 bis 2007 Lehrerin und Schulleiterin an der Bäuerinnenschule Arenenberg, arbeitete im Ressort Soziales des VTL mit und gehörte zehn Jahre dem Vorstand des Thurgauer Landfrauenverbandes an. Sie kandidiert auf der Newcomer-Liste der CVP; auch sie unterstützt die Kandidatur Gemperle aktiv.

Ein politisch erfahrener Thurgauer Bauer für Bern
Gemperle vertritt seit 2004 mit grossem Engagement die Anliegen der Thurgauer Bauernfamilien im Grossen Rat des Kantons Thurgau. Über 30 Vorstösse, darunter auch zwei Volksinitiativen, waren im Rat und vor dem Volk erfolgreich. Auf Wunsch seiner Unterstützer setzt Gemperle auch bei diesen Wahlen wieder auf seine bereits 2011 und 2015 erfolgreich eingesetzte Wahlkampfkuh. Mit der Kuh «Perle» rückt Gemperle seinen Beruf in den Mittelpunkt des Wahlkampfes. Natürlich kommen die Kühe mit einem neuen Outfit daher. Die Beschriftung wurde vom bekannten Künstler Peter Rottmeier aus Balterswil gestaltet. «Ja zu Klimaschutz, Energiewende und Kulturlandschaft». Damit werden die wichtigsten Themen und die grössten politischen Erfolge von Gemperle thematisiert. Josef Gemperle hat als Präsident der Thurgauer Energieinitiativen und der Thurgauer Kulturlandinitiativen viel erreicht. Sie haben den Thurgau geprägt, speziell im Energiebereich und beim Kulturlandschutz. Hinter diesen Erfolgen steckt viel Arbeit und Herzblut. Gemperle ist einer der aktivsten Kantonsräte und kennt den Parlamentsbetrieb wie kaum ein anderer. Er hat Durchsetzungskraft und engagiert sich seit Jahren erfolgreich für Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Klimaund Kulturlandschutz und eine ressourcenschonende Raumplanung. Josef Gemperle hat mit seinem Einsatz für erneuerbare Energien im Grossen Rat wesentlich dazu beigetragen, dass der Kanton Thurgau bei den Analysen der Energie- und Umweltwirkungen der kantonalen Förderprogramme regelmässig in den vordersten Positionen ist.

Die Landwirtschaft hat seit 1990 den Ausstoss an Treibhausgasen stark gesenkt
Die Landwirtschaft leistet seit Jahren viel beim Klimaschutz. Sie hat bei der Reduktion des CO2-Ausstosses in den letzten Jahren von allen Branchen am meisten erreicht. Darauf lässt sich aufbauen und auf dieser soliden Basis sind die weiterhin nötigen Reduktionen auch von der Landwirtschaft zu erreichen. Wir sollten nicht über den «Klimahype» klagen. Es ist ihm ein zentrales Anliegen gerade der Bauernfamilien, dass das Klima nicht völlig aus dem Ruder gerät. Denn die Landwirtschaft ist vor allen anderen Branchen von den schädlichen Folgen des Klimawandels stark betroffen und in ihrer Existenz bedroht. Die kurzfristig gravierendsten Folgen haben nicht Änderungen der klimatischen Durchschnittswerte, sondern Extremereignisse wie Überschwemmungen, Dürren, Hitzewellen oder Stürme. Betroffen von einem ungebremsten Klimawandel sind immer zuerst die Bauernfamilien mit ihren Obst-, Beeren- und Ackerkulturen und ihren Viehbeständen.

Gute Ausgangslage für Gemperle
Dank der sehr guten Wahlresultate vor vier und vor acht Jahren liegt Gemperle seither auf dem ersten Ersatzplatz der CVP und die Erfolgsaussichten sind dementsprechend intakt. Diese gute Ausgangslage ist eine einzigartige Chance, um die bäuerliche Vertretung aus dem Thurgau zu stärken. Dank der langen, praktischen Berufserfahrung, der inzwischen über 15-jährigen Tätigkeit im Thurgauer Grossen Rat und dank der vielen Erfahrungen seiner ausserberuflichen Engagements trauen wir ihm zu, dass er auch in Bern politisch etwas bewegen kann.
Josef Gemperle ist Meisterlandwirt, 59 Jahre alt, verheiratet und Vater von vier erwachsenen Kindern. Er bewirtschaftet mit seiner Familie und seinem Sohn David in einer Betriebszweiggemeinschaft mit der Nachbarsfamilie einen Milchwirtschaftsbetrieb in Fischingen.


Text und Bilder:
Gruppe Landwirtschaft der CVP Thurgau







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